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Naturparks – Schutz für die einzigartige Naturschönheit von Sardinien

Orts-Informationen zu:

Sardinien

Auf Sardinien wurden zahlreiche Schutzgebiete geschaffen, um die Natur unter anderem vor Waldrodung zu schützen. Es wurden viele selten gewordene Tierarten teils wieder eingeführt und besonders unter Schutz gestellt, so dass sich ihr Bestand wieder erholen konnte.
Diese wunderbaren Oasen sind meist gut ausgeschildert und mit Rastplätzen ausgestattet, so dass ein Ausflug zu einem Genuss für die ganze Familie wird.
Große Teile der Provinz Sassari stehen unter Schutz, zum Beispiel im sehenswerten Naturpark zu Füßen des Monte Limbara, in dem man sogar Mufflons bewundern kann, oder im Naturpark Marghine-Goceano.
Auch in den anderen Provinzen auf Sardinien sind weite Teile unter Schutz gestellt wie zum Besipiel das Bergmassiv Gennargentu, der Forstwald bei Montarbu, die Basalthochebenen in Mittelsardinien, oder das Bergmassiv Monte Arci. Im Südosten wurde das Bergmassiv Sette Fratelli und im Westen die Monte Arcosu und Linas und die Wälder in der Gegend von Capoterra unter Naturschutz gestellt.


 

Auf diese Weise wird der Reichtum der Natur Sardiniens erhalten und die artenreiche Fauna und Flora der Insel geschützt.
Besuchen Sie einen oder mehrere der Naturparks und lassen Sie die Ruhe und Schönheit der Natur auf sich wirken!

    
 


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Die schönsten Naturparks auf Sardinien

Der Regionale Naturpark Gutturu Mannu
Dieser etwa 4700 ha große Naturpark befindet sich in den Gemeinden Assemini, Capoterra und Uta und grenzt an das Bergmassiv des Basso Sulcis. Die schöne, von Bergen umringte weite Schlucht wird von dem Fluss Rio Gutturu Mannu durchflossen, der dem Naturpark seinen Namen gab.
In Park gibt es einen besonders schützenswerten Naturraum, der gemeinsam mit dem WWF zur Erhaltung der Biodiversität geschaffen wurde und der Erhaltung des Naturraums, der Wildflora und der Fauna dient. Insbesondere die Wälder in diesem Gebiet sind sehr beeindruckend und haben eine reiche Vegetation, hier gibt es unter anderem Steineichen und Korkeichen, Pappeln, Johannisbrotbäume, Mastixsträucher und Myrte. Außerdem gibt es hier überall sprudelnde Quellen und malerische Wasserläufe.
Im Park kann man wunderbare Wanderungen oder auch Fahrten mit dem Geländewagen unternehmen und so die unberührte Natur in vollen Zügen genießen.

Der Regionale Naturpark Tepilora-Oase
Diese 4700 ha große Natur-Oase befindet sich um den Gipfel des Monte Punta Tepilora herum in der Gemeinde Bitti. Er erstreckt sich von 68 Metern Höhe bis hinauf auf 979 Meter am Nodu Pedra Orteddu. Hier gibt es weite Wälder wie die Forstwälder Crastazza, Sos Littos und Tepilora. Überall wachsen die schönen Steineichen, Nadelbäume, Erdbeerbäume, Steinlinden, Heidesträucher, Zistrosen und Wacholder. Auch die Tierwelt ist artenreich, mit etwa Glück kann man die hier lebenden Mufflons, Damhirsche, Wildschweine oder sogar Wildkatzen entdecken.

Der Nationalpark Golf von Orosei - Gennargentu
Dieser Park umfasst zahlreiche Gemeinden und im Park befindet sich das höchste Gebirge Sardiniens, der Gennargentu, dessen höchster Gipfel die 1834 Meter hohe Punta Lamarmora ist. Außerdem befindet sich hier die weite Hochebene des Supramonte mit ihrer wilden Landschaft. Sie zählt gemeinsam mit dem Lanaittu-Tal zu den schönsten Gegenden auf Sardinien.
Auch sehr sehenswert sind der Canyon Su Gorropu, der mit seinen bis zu 450 Meter tiefen Einschneidungen als der tiefste Canyon Italiens gilt, die Doline Su Suercone, ein riesiger Schlund mit uralten Bäumen und Grotten.
Der Golf von Orosei reicht vom Supramonte bis nach Santa Maria Navarrese und bezaubert seine Besucher mit malerischen Buchten und hübschen Meeresgrotten. Seine Küstenlinie zählt zu den schönsten im Mittelmeerraum.
In diesem traumhaft schönen und ursprünglichen Nationalpark leben unter anderem Mufflons, sardische Hirsche, Gänsegeier, Steinadler und die selten gewordene Mönchsrobbe.

Der Regionale Naturpark Molentargius  auf Sardinien
Dieser außergewöhnliche Naturpark befindet sich in einem bedeutenden Feuchtgebiet, das aus vier verschiedenen Ökosystemen besteht. Sie erstrecken sich entlang dem Poetto Strand.
Diese Feuchtgebiete sind Lebensraum für viele Vogelarten wie Purpurhühner, Reiher, Stelzenläufer, und die besonders schönen Flamingos mit ihren lachsrosa Federn. Sie brüten hier und finden in den Gewässern ausreichend kleine Krebse und Krustentiere, deren Farbpigmente ihren Federn die schöne Färbung geben. Vogelfreunde finden hier ein wahres Paradies!

Der Nationalpark Asinara
Dieser Nationalpark im Nordwesten Sardiniens umfasst die Insel Asinara und einen Teil der Küste und der Küstengewässer. Er gehört zur Gemeinde Porto Torres.
Die Insel Asinara war bis 1997 eine Gefängnisinsel und während des zweiten Weltkriegs diente sie als Gefangenenlager. Auf dieser malerischen kleinen Insel leben heute noch die selten gewordenen leuzistischen weißen Esel, die unter strengstem Schutz stehen. Diese Albino-Esel gehören neben den vielen anderen außergewöhnlichen Tieren wie Mufflons, sardische Felsenhühner oder Krähenscharben zu dem besonderen Fauna-Reichtum der Insel. Auch die Flora ist hier wunderschön, es gibt Zistrosen, Wacholder, Steinlinden, Dornginster, Mastixsträucher und Wolfsmilchgewächse.
Auch die Unterwasserwelt ist es wert, auf einem ausgedehnten Tauch- oder Schnorchelausflug besichtigt zu werden. Hier gibt es steile Abgründe und viele Höhlen, die die Erkundung zu einem Abenteuer machen.

Der Regionalpark Porto Conte
Dieser Regionalpark verläuft entlang der Küste von Sardinien, südöstlich der Lagune Calich.
Im Park gibt es in der Gemeinde Alghero den 12 Kilometer langen Forstwald Le Prigionette.
Er beherbergt wertvolle und schützenwerte Pflanzen- und Tierarten. Hier trifft man auf die stachelige Flockenblume, die Zwergpalme, die die einzige wild wachsende Palmenart im Mittelmeerraum ist, auf Erdbeerbäume, und duftenden Ginster. In den Golfgewässern wachsen die einzigartigen Neptungräser, die einen wichtigen Beitrag zum Überleben der marinen Fauna leisten, denn hier können die verschiedensten Lebewesen Unterschlupf finden und brüten.
Im Park leben besonders viele Vogelarten, darunter Felsenhühner, sardische Ringeltauben und der einzigartige Gänsegeier.
Nicht weit entfernt ist ein weiteres Natur-Highlight, der geschützte Meerespark von Capo Caccia mit vielen sehenswerten Grotten, wie zum Beispiel der Neptun-Grotte.

Der Nationalpark Archipel La Maddalena
Vor der nordöstlichen Küste Sardiniens, zwischen Sardinien und Korsika, befindet sich das Inselarchipel La Maddalena. Es besteht aus 60 Inseln und wird gemeinsam mit Schutzgebieten auf Korsika zu einem gemeinsamen Naturschutzgebiet ausgebaut.
Die Inseln sind ganz verschieden groß, haben teilweise wunderschöne Strände und sind insgesamt sehr felsig.
Dieser Nationalpark war der erste in Sardinien und besticht durch eine wunderschöne Naturlandschaft. Die Inseln bestehen vor allem aus Granit und aus Schiefer und da sie nur wenig besiedelt waren, konnte hier die Natur sehr ursprünglich erhalten bleiben.
Die größte unter den Inseln ist La Maddalena, sie ist als einzige bewohnt. Weitere wichtige Inseln in der Inselgruppe sind Caprera, Budelli, Razzoli, Santa Maria und Spargi.
Mit Ausflugsbooten kann man die Inseln besuchen und sich von deren einzigartiger Schönheit bezaubern lassen. Man kann sich auch im Hafen von Palau mit dem Auto einschiffen und auf die Insel La Maddalena oder Caprera fahren.

Der Regionale Naturpark Monte Arci
Der Monte Arci ist ein 812 Meter hoher Berg, der sich im Westen der Insel Sardinien erhebt. Dieser ehemalige Vulkan war früher Fundort des begehrten Obsidian, des so genannten „Schwarzen Goldes“ der Steinzeit. Heute sind seine Hänge dicht bewachsen mit Mastixsträuchern, Steineichen und Erika. Für Vögel und Füchse herrschen hier ideale Bedingungen und außerdem leben hier Wildkatzen, Marder, Wiesel und Damhirsche.
Aufgrund der Obsidianvorkommen in diesem Gebiet wurde der Monte Arci von der UNESCO zum Welterbe erklärt und gehört zum Geomineralpark Sardiniens.
Hier kann man herrliche Wanderungen unternehmen, unterwegs trifft man immer wieder auf Bäche, an denen man sich erfrischen kann. Man sollte nicht vergessen ein Fernglas mitzunehmen, denn die Vogelwelt ist sehr beeindruckend.

Naturpark Giara di Gesturi
In der Nähe des Monte Arci erhebt sich die Basalthochfläche Giara di Gesturi. Hier wächst üppig die typische mediterrane Macchia und bietet vielen Tierarten Lebensraum. Es gibt eine sehr artenreiche Vogelwelt und eine Besonderheit in diesem Naturpark sind die kleinen Wildpferde, die als sehr zäh gelten. Leider sind sie sehr scheu, so dass man sie nur selten zu Gesicht bekommt. Sie werden von ihren Besitzern ein Mal im Jahr zusammen getrieben und gekennzeichnet.

Die Sanddünen der Costa Verde
Im Süden Sardiniens befinden sich die kilometerlangen Sanddünen der Costa Verde. Auf den Dünen wachsen Pinien und Wacholder und setzen grüne Tupfer in die weiße Landschaft.
In diesem Naturschutzgebiet im Tal des Riu Piscina findet alljährlich ein einzigartiges Naturschauspiel statt, denn hier legen Meeresschildkröten ihre Eier im Sand ab.

Naturschutzgebiet Lago di Baratz
Der Lago di Baratz ist der einzige natürliche See auf Sardinien. Er liegt im Norden der Insel und ist ein kleines aber bedeutendes Feuchtbiotop. Von einem Schilfgürtel umgeben bietet er insbesondere Libellen einen fantastischen Lebensraum.
 
   

Autor:

Patrick Schnurr