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Höhlen und Grotten – Reisetips für Sardiniens faszinierende Natur

Orts-Informationen zu:

Sardinien

Tief in der Erde bezaubert ein schier unendlich großes Labyrinth an Höhlengängen und Grotten die Besucher von Sardinien. Die Insel ist für Höhlenforscher und –erkunder ein ausgesprochen beliebtes Ziel. Aber auch für Bade- oder Wandertouristen ist ein Ausflug in die verborgenen Welten Sardiniens ein ganz besonderes Erlebnis.
Überall auf der Insel werden Höhlenführungen angeboten und Sie können ausgestattet mit Seil und Stirnlampen oder mit einem Boot in die Tiefen der Grotten und Höhlen vordringen und die teilweise geradezu unwirkliche Schönheit auf sich wirken lassen.
Die Grotta del Nettuno am Capo Caccia ist ein absolutes Muss, sie gilt als schönste unter den Höhlen Sardiniens und bezaubert ihre Besucher mit einem Binnensee und vielen einzigartigen Säulenformationen.
An der östlichen Seite des Capo Caccia gibt es neben vielen weiteren Grotten noch die grünlich schimmernde Grotta verde, deren Stalaktiten von einer Patina aus Moosflechten überzogen sind und so für den märchenhaften grünen Schimmer sorgen.


 

Ein absolutes Highlight ist die 10 Kilometer lange Grotta di Ispignoli mit ihren riesigen Stalakmiten, die zu den längsten der Welt zählen.
Per Boot gelangt man zur prächtigen Grotta del Bue Marino, die nach der seltenen Mönchsrobbe benannt ist, die hier lebt.
Wichtig ist, die Grotten und Höhlen mit Führern zu besichtigen, denn die verschiedenen Höhlensysteme sind weit verzweigt und daher ist es besser, sie mit einem erfahrenen Kenner zu erkunden.
Tauchen Sie ein in die geheimnisvollen Welten Sardiniens und lassen Sie sich verzaubern von ihrer unvergleichlichen Schönheit!

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Höhlen auf SardinienDie sehenswertesten Höhlen und Grotten auf Sardinien: Reisetips für den Untergrund

Die Höhle von Bue Marino
Diese große und wunderschöne Höhle befindet sich an der Küste von Nuoro. In der Umgebung von Dorgali ist sie die größte und sehenswerteste Höhle. Sie ist mit dem Boot vom Hafen von Arbatax, Santa Maria Navarrese oder von Cala Gonone aus erreichbar. Im Inneren weist sie einzigartige prähistorische Felsmalereien auf und man kann herrliche Tropfsteingebilde bewundern, die sich im Wasser spiegeln. Der Name Bue Marino stammt von der Mönchsrobbe, eine seltene Robbenart, die weltweit fast ausgestorben ist, aber immer noch an den sardischen Küste lebt.

Die Höhle von Ispinigoli
Diese wunderschöne und außergewöhnliche Höhle befindet sich bei Dorgali, neben dem Berg Monte S’Ospile. 300 Stufen führen hinab zur Höhle, die ein fast 40 Meter hohes spaltförmiges Gewölbe hat, das als das höchste Höhlengewölbe in Europa gilt. Sie ist sagenhafte 10 Kilometer lang und kann mit Führern besichtigt werden. Sie hat bis zu 38 Meter lange Stalakmiten, die zu den längsten der Welt zählen.

Höhlen im Gebiet von Oliena
Im Inneren von Supramonte gibt es kilometerlange Höhlen, die größtenteils durch das Wasser eines unterirdischen Stromes geflutet sind. Dadurch entstehen märchenhaft schöne Seen.
Sehenswert in dieser Region sind die Höhlen von Sa Oche, Su Bento, S’Istampu, Sas Ballas und Sa Turgusa.

Die zahlreichen Höhlen in Sulcis-Iglesiente
Im Gebiet des Sulcis-Iglesiente gibt es Hunderte von Höhlen die alljährlich eine große Schar von Höhlen-Erkundern aus der ganzen Welt anziehen. Die beliebteste Höhle ist die Höhle Su Mannau, die sich in der Nähe des Antas-Tals befindet. Sie hat einen schönen Hauptsaal und kleine Seitenkorridore und bezaubert ihre Besucher durch unterirdische Seen und wunderschöne Stalagmiten. Die Höhle San Giovanni liegt ganz in der Nähe des Dorfes Domusnovas. an ihrem Eingang wurden Zyklopenmauern errichtet die noch auf die Zeiten der Nuraghenvölker zurückdatieren. Weitere wunderschöne Höhlen sind die Höhle Santa Barbara und Lao Silesu sowie Lago. Die Santa Barbara Höhle gilt als eine der bedeutendsten in Sardinien und ihr Alter wird auf ca. 500 Millionen Jahren geschätzt.

Die Höhlen von Is Zuddas
Zu Füßen des Monte Meana gelegen, ganz in der Nähe des Ortes Santadi, befinden sich diese Höhlen. Sie verzaubern ihre Besucher unter anderem durch ungewöhnliche Stalaktiten, Aragoniten und einen riesigen „Theatersaal“, der einem Amphitheater ähnelt.
In diesem Gebiet befindet sich auch die frühere Kultstätte, die Höhle Su Benatzu, in der man viele Kultgegenstände und Vasen gefunden hat. Auch sehr sehenswert ist die Höhle Perda Tuvura und bei Speläologen beliebt sind noch die Höhlen Capra und Campanaggio.

Die Höhle Su Caroppo
Diese neolithische Höhle befindet sich auf dem Monte Sirai. Sie war schon im 6. Jahrhundert vor Chr. bei der Bevölkerung bekannt.

Die Höhlen Sadali, Is Janas und Su Stampu
Im Gebiet um Sadali wurden im 19. Jahrhundert die Höhlen von Sadali entdeckt. Leider wurden sie stark ausgeplündert und viele der Säulen und Stalaktiten und Stalagmiten abgebrochen. Erst im letzten Jahrhundert wurde diesem Raubbau Einhalt geboten.
Die Höhle Is Janas ist der Legende nach früher die Wohnung der feenhaften Wesen, den „Janas“ gewesen. diese Feen hatten die unangenehme Eigenart, sich, wenn sie geärgert wurden, in Hexen zu verwandeln. Drei Gesteinsformationen zeugen von der Wahrheit der Legende, denn sie haben die Gestalt von Janas.
Die Höhle Su Stampu bildet ein großes Loch im Felsen aus dem Wasser sprudelt und einen kleinen See speist.

Die Höhle von Nettuno
Diese Neptun gewidmete Höhle an der Spitze des Capo Caccia gilt als die berühmteste und schönste Höhle Sardiniens. Sie wurde von vielen Dichtern beschrieben und hat viele märchenhaft schöne Säle und einen romantischen Binnensee. Man kann sie mit dem Boot vom Hafen von Alghero aus erreichen. Wer gut zu Fuß ist, kann auch von der anderen Seite aus zu ihr gelangen, vom Gebirge, und über 654 in den Fels geschlagenen Stufen hinunter steigen. Im Innern dieses Naturwunders befinden sich wunderschöne säulenförmige Gebilde aus Kalk, die über viele Jahrtausende gebildet wurden. Die Höhle ist etwa 1,5 Kilometer lang und beherbergt einen märchenhaften kleinen See, der schon von Dante beschrieben wurde in seiner „Divina Commedia“.
In der Nähe gibt es noch weitere schöne Höhlen wie die mit der Höhle Nettuno verbundene Grotta Verde oder die Grotta Ricami.
   

Autor:

Patrick Schnurr