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Natur entdecken und genießen - Wanderung auf Sardinien, Italien

Orts-Informationen zu:

Sardinien

Bucht auf SardinienNeben den atemberaubenden Stränden hat Sardinien eine große Vielfalt an Naturschönheiten zu bieten, die man am besten zu Fuß bei einer Wanderung erkundet. Die Berge im Hinterland sind nicht zu hoch und lassen sich leicht besteigen. Die unberührte wilde Natur und die angenehme Einsamkeit machen Sardinien zu einer attraktiven Wanderinsel.
Das Angebot an geführten Touren ist sehr groß und gleicht den Mangel an beschilderten Routen aus. Außerdem erfährt man auf diesen geführten Wanderungen auch einiges über die Landschaft und die reiche Fauna und Flora Sardiniens.
Es gibt verschiedene sehr empfehlenswerte Wanderregionen, die alle durch ihre herrliche Natur und viel Ruhe bestechen.

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Alle Unterregionen in Sardinien:

Sardinien
Costa Smeralda
Nordsardinien
Ostsardinien
Südsardinien
Westsardinien
Provinz Cagliari
Provinz Sassari
Provinz Nuoro
Provinz Ogliastra

 

Die beste Zeit zum Wandern auf Sardinien sind Frühjahr und Herbst. In den Wintermonaten kommt es in den höheren Lagen manchmal zu Schneefällen und im Wanderweg auf SardinienHochsommer, im Juli und August, kann es auf Sardinien sehr heiß werden.
Aufgrund des oft heißen Wetters sollte man immer genug zum Trinken sowie eine Kopfbedeckung mitnehmen und wer auf eigene Faust loszieht, sollte sich vorher genau über die Route informieren. Es gibt nicht sehr viele ausgeschilderte Wege und daher passiert es immer wieder einmal, dass sich Wanderer verirren.

Das Supramonte Massiv
Das Kalksteinmassiv Supramonte an der Ostküste Sardiniens erstreckt sich von Nuovo bis Baunei. Diese Gegend gehört zu den urtümlichsten und menschenleersten Europas. Wer Sardinien besucht, sollte sich dieses Naturerlebnis nicht entgehen lassen!
Das gewaltige Massiv ist geprägt durch enge Schluchten, imposante Kalkfelsen und weite Plateaus. Es gibt viele geführte Touren, nur erfahrene Bergwanderer sollten diese Region auf eigene Faust erkunden.
Abgesehen von der Natur und den sagenhaften Ausblicken gibt es auch einiges zu entdecken. Zum Beispiel im Supramonte di Oliena am Monte Tiscali. Hier befindet sich in einer Höhle die letzte Zufluchtsstätte des steinzeitlichen Nurgahervolks. Im Supramonte di Baunei gibt es die beeindruckende Hochebene Su Golgo mit einem extrem tiefen Karstloch, dem Voragine di Golgo.

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Der Weg nach Cala Goloritzé – Baden und Wandern

Von der Hochebene Su Golgo aus führt eine wunderschöner, recht leichter Wanderweg in nur ca. 1-2 Stunden zu einer der schönsten Badebuchten der Insel. Durch herrliche Kork- und Steineichenwälder wandert man zu dieser schönen Bucht. Sie ist von einem Felsvorsprung begrenzt, in den das Meer und die Winde ein großes Tor gegraben haben. Dieses Felstor zählt zu den „Monumente Naturale die Sardegna“, den geschützten Naturdenkmälern von Sardinien und darf nicht betreten werden. Am feinen Kieselstrand der Bucht kann man nach der Wanderung ein erfrischendes Bad nehmen.

Das Gennargentu Gebirge
Das Gennargentu Gebirge ist im Vergleich mit dem Supramonte Massiv wesentlich sanfter und wirkt weniger wild. Die Region ist geprägt durch die ausgedehnten Laubmischwälder und die Gipfel sind grün. Auch hier findet man viel Ruhe und Einsamkeit und kann sich ganz der Bewunderung der Natur hingeben.
Hier befindet sich der höchste Gipfel der Insel, der Punta la Marmora mit 1834 Metern Höhe. Diesen zu besteigen lohnt sich, denn von oben hat man einen unvergleichlichen Blick über die ganze Insel und auf fast alle Küsten.

 


 

Ein weiteres Highlight des Gennargentu ist der Gola di Gorropu, ein imposanter Canyon, der zu den tiefsten Europas gehört.
Auf Wanderungen in diesem Gebiet kann es durchaus sein, dass man einen der seltenen Steinadler oder ein Mufflon sieht.


Sarrabus-Gebirge
Noch sehr unerschlossen und mit wenig beschilderten Wegen ausgestattet ist das Sarrabus-Gebirge im Südosten der Insel. Hier ist es wunderbar einsam und ruhig.
Im Naturschutzpark Monte Sette gibt es viele schöne Wanderwege und wer Glück hat, sieht sogar einmal den fast ausgestorbenen sardischen Hirsch.

Monte dei sette Fratelli
Dieses Gebirge mit seinen sieben Gipfeln wird das Gebirge der sieben Brüder genannt. Der höchste der Gipfel ist der Monte Ceraxia mit 1016 Metern. Die Region ist für Sardinien ungewöhnlich wasserreich, entsprechend vielfältig ist die Flora und Fauna. Hier gibt es herrliche Mischwälder mit Korkeichen, Steineichen und Mastixbäumen, dazwischen wachsen Myrte und viele wilde Kräuter und Erika. Seltene Raubvögel kreisen am Himmel und wer Glück hat sieht einen Marder, eine Wildkatze oder den seltenen sardischen Hirsch.
Hier gibt es viele interessante Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Unter anderem führt ein Teil des über 4000 km langen italienischen Weitwanderweges „Sentiero Italia“ durch dieses waldreiche Gebiet.

Marmilla
Die Marmilla ist ein Hochplateau mit vielen beeindruckenden Tafelbergen, den Giare. Hier gibt es viel unberührte Natur und schöne Wanderwege, die nicht zu anstrengend und daher gut geeignet sind für Familien mit Kindern. Hin und wieder trifft man auch auf Wildpferde.

Die Küstenregionen
Überall an den abwechslungsreichen Regionen der sardischen Küste gibt es schöne Wege, die meist sagenhafte Ausblicke aufs Meer bieten.
Am Golf von Orosei findet man eine imposante Steilküste, die eines der beeindruckendsten Highlights Sardiniens ist.
 
Entlang der Südküste Sardiniens bei Chia gibt es einen angenehmen, nicht zu langen (2,5 Stunden) Küstenwanderweg, der allerdings ohne Schatten ist. Er eignet sich auch für Familien mit (nicht zu kleinen) Kindern. Im Frühjahr blüht die dichte Macchia und bildet einen bunten, duftenden Teppich. Im Sommer kann man Wandern und Baden miteinander verbinden.
 
Am Capo Sant Elia kann man auf einem schönen Panoramarundweg die Hauptstadt Cagliari von oben bewundern. Diese leichte Wanderung dauert etwa 2 Stunden und bietet einen herrlichen Blick auf die Küstenregion und auf die Stadt

 


    
   

Autor:

Patrick Schnurr