Die
Haupt-Fährverbindungen zwischen dem italienischen Festland und
Sardinien verlaufen von Genua, Livorno und Piombino aus. Genua
liegt an der ligurischen Küste, quasi am oberen westlichen
Knick des Stiefels und ist der nördlichste Ausgangspunkt für
eine Fährüberfahrt, wenn man die Alpen überquert hat. Etwas
weiter südlich liegt die toskanische Hafenstadt Livorno, noch
weiter südlich in der Toskana, auf Höhe der Insel Elba, folgt
dann die Hafenstadt Piombino. Wer gerne noch länger auf der
Straße unterwegs ist, der hat die Möglichkeit bis zum Hafen
von Civitavecchia, auf Höhe von Rom, weiterzufahren.
Je nach Länge der Fährstrecke ergeben sich unterschiedliche
Fahrzeiten. Für eine Überfahrt von Genua nach Sardinien muss
man eine Fahrdauer von etwa 10 Stunden einplanen, von Livorno
je nach Verbindung zwischen 6 und 11 Stunden, von Piombino aus
sind es dann nur noch zwischen 4,5 und 6,5 Stunden. Von
Civitavecchia aus schwankt die Überfahrtdauer je nach
Verbindung zwischen 4,5 und 11 Stunden. Für Nachtfahrten
empfiehlt es sich bequeme Kabinenplätze zu buchen. So kommt
man ausgeruht am Urlaubsziel an.
Informieren Sie sich frühzeitig über die verschiedenen
Verbindungen und vergleichen Sie Preise und Konditionen. Vor
allem während der Hauptreisezeit von Mitte Juli bis Mitte
September ist eine Reservierung unbedingt erforderlich.
Von Sardinien bestehen außerdem auch Fährverbindungen zur
Insel Korsika, nach Marseille, nach Neapel sowie nach
Sizilien. |