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Allgemeines, Interessantes, Fakten zu Sardinien

Orts-Informationen zu:

Sardinien

Größe und Lage
Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel Italiens. Sie hat eine Fläche von 25.000 qkm, eine Länge von 270 km und eine maximale Breite von 145 km.
Sie ist vom italienischen Festland 180 Kilometer entfernt, von Tunesien 180 km und von der Nachbarinsel Korsika nur 12 Kilometer.

Bevölkerung
Sardinien hat eine sehr geringe Bevölkerungsdichte, hier leben nur 1,64 Millionen Menschen, das sind etwa 66/qkm.

Provinzen (Politische Gliederung)
Sardinien ist in 8 Provinzen unterteilt:
 

Norden:
Mitte:
Süden:

Sassari, Olbia-Tempio
Nuoro,Oristano,Ogliastra
Medio-Campidano, Carbonia-Iglesias,
Cagliari

 


 

Ferienwohnung, Ferienhaus oder Hotel auf Sardinien:

 


Ferienwohnungen und Ferienhäuser auf Sardinien

Hotels auf Sardinien

 

Alle Unterregionen in Sardinien:

Sardinien
Costa Smeralda
Nordsardinien
Ostsardinien
Südsardinien
Westsardinien
Provinz Cagliari
Provinz Sassari
Provinz Nuoro
Provinz Ogliastra

Städte auf Sardinien
Stadt auf SardinienLandeshauptstadt und Regierungssitz ist die Stadt Cagliari im Süden. Sie hat 170.000 Einwohner.
Zweitgrößte Stadt ist Sassari mit 123.000 Einwohnern.

Landschaft
Der höchste Berg Sardiniens ist die 1834 Meter hohe Punta la Marmora. Längste Flüsse sind mit 150 km der Tirso im Westen und mit 120 km der Flumendosa im Südosten. Der einzige natürliche See ist der Lago Baratz bei Alghero. Daneben gibt es noch eine große Anzahl künstlich angelegter Stauseen.
Die Küste Sardiniens ist sehr vielseitig und erreicht mit den kleinen, vorgelagerten Inseln eine Länge von ca. 1848 Kilometern. Beliebte Küsten sind zum Beispiel die Costa Smeralda, die Costa Rei oder die Costa del Sud.

Sprache
Neben der Amtssprache Italienisch wird auf Sardinien auch der Dialekt Sardisch gesprochen.
Dieser ist aus den unterschiedlichsten sprachlichen Einflüssen entstanden und mittlerweile eine eigene altromanische Sprache. Ihre Wurzeln reichen in das Latein der römischen Besatzer zurück, sie wurde aber später stark von den Spaniern beeinflusst. In den einzelnen Gegenden auf Sardinien variiert der Dialekt stark, ist teilweise eher katalanisch, teils toskanisch oder korsisch beeinflusst.
Da die Amtssprache Italienisch ist, wachsen die Sarden zweisprachig auf.

Wirtschaft
Sardinien wird zwar zu großen Teilen landwirtschaftlich genutzt hat aber nur eine geringe Ausbeute. Grund dafür ist der Wassermangel auf der Insel. Außerdem wird eine riesige Fläche von den vielen Schafen und Ziegen als Weidefläche genutzt. Daher werden hier statt vielen Produkten vor allem hochwertige Produkte hergestellt. Außer Lebensmitteln wird hier auch Kork produziert, in der Gallura und im Iglesiente befinden sich riesige Korkeichenwälder. Im Bergbau wird Zink, Blei, Gold und Kupfer gefördert.
Der größte Wirtschaftszweig ist zweifelsohne der Tourismus. Dank der zahlreichen geschützten Naturparks wird ein sanfter, auf die Erhaltung des Ökosystems ausgerichteter Tourismus gefördert.

Verwaltung
Sardinien ist seit 1948 selbstständige Region und Republik von Italien. Es hat eine eigene Finanzverwaltung und teilweise eigene Gesetzgebung, unter anderem im Bereich Landwirtschaft.
Sitz des Regionalparlamentes ist Cagliari.

Ideale Reisezeiten
Blick auf die Küste von SardinienDie beste Zeit für einen Urlaub auf Sardinien ist die Zeit zwischen Mai und Oktober. Im Hochsommer, während der ersten zwei Wochen im August, haben die Norditaliener Ferien und es kann durchaus voll werden auf der Insel. In der restlichen Zeit aber verteilen sich die Urlauber gut und es ist nicht überfüllt.
Auch im Winter kann das Wetter hier sehr schön sein und insbesondere im Januar kann man hier wunderschöne sonnige Tage mit Tagestemperaturen bis zu 20° erleben.
Im Frühjahr wird die sonst eher trockene Insel in ein Blütenmeer verwandelt und man kann einen herrlichen Wanderurlaub verbringen.

Feste
Sardinien wird auch als die Insel der tausend Feste bezeichnet, es gibt keinen Monat ohne Feste. Obwohl, oder gerade weil die Sarden seit jeher auf dieser trockenen Insel hart arbeiten mussten, bildete sich eine rege Feier-Kultur heraus. Immer dabei bei diesen Festen die teils religiös und teils heidnisch motiviert sind, sind die sardischen Trachten und die beliebten sardischen Festtagsbrote.

Handwerk
Besonders gepflegt wurde und wird bis heute die Kunst der Weberei. Auf alten Webstühlen werden wunderschöne Gemälde auf Teppiche und Decken gezaubert.
Auch das Lederhandwerk wird auf Sardinen gepflegt, in Dorgali befindet sich ein großes Handwerkszentrum. Daneben wird auch Schmuck gefertigt, eine Besonderheit ist der Schmuck aus roten und blauen Korallen, und aus den Korkeichen werden zahlreiche Produkte gefertigt wie Gefäße oder Korkpostkarten etc.
 
   

Autor:

Patrick Schnurr