Temperaturen, Klima und Wetter in der Provence

Provence

Weinbau in der ProvenceDie Provence ist nicht nur landschaftlich und kulturell sehr reizvoll als Urlaubsziel, sondern auch, weil sie eine der sonnigsten und wärmsten Regionen in Frankreich ist. Hier scheint die Sonne durchschnittlich knapp 3000 Stunden im Jahr (im Vergleich dazu Deutschland: ca. 1600 Stunden/Jahr).
Wer hierher kommt, hat so gut wie immmer schönes Wetter und die vielen schönen Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Hotels sorgen zusätzlich noch dafür, dass der Urlaub ein Erfolg wird.

Frühling

Im Frühling herrschen hier angenehme Temperaturen um die 20 bis 25 Grad und man kann bereits im Café draußen sitzen und die Sonne genießen. Eine wunderbare Reisezeit für Provence-Besucher! Es ist nirgendwo überfüllt, die zahlreichen Blumen, Sträucher und Bäume blühen und duften zauberhaft und man kann ganz in Ruhe die herrliche Natur genießen oder in den Orten ohne Gedränge die zahlreichen Sehenswürdigkeiten bestaunen.
Hin und wieder kann es ein wenig regnen, was die Provence in ein wahres Blütenmeer verwandelt, und manchmal bläst auch der Mistral, aber es gibt üblicherweise keine längeren Schlechtwetterphasen.

Sommer

Die provenzalischen Sommer sind heiß und trocken. Ideal für einen Badeurlaub! Der Himmel ist blau, die Temperaturen liegen bei um die 30 Grad Celsius und hin und wieder weht ein sanfter Wind, der für Erfrischung sorgt. Die warme Luft hält die vom Atlantik kommenden Tiefdruckgebiete fern und so fällt in der Zeit zwischen Juni und September nur sehr wenig Regen.
Bereits der Juni ist sehr warm und der Zeitpunkt der Lavendelblüte. Im Juli und August wird der Lavendel dann geerntet. Ende August gibt es manchmal schon einzelne heftige Gewitter.

 

Temperaturen in der Provence:

 
Sonnenstunden und Regentage in der Region Provence


Herbst

Auch wenn der Herbst mengenmäßig viele Niederschläge hat, ist er keineswegs verregnet, denn die Niederschläge kommen in wenigen heftigen Gewittern herunter, in denen es an einem einzigen Tag bis zu 40% der gesamten Jahresniederschläge regnen kann.
Der Herbst ist eine wunderbare Jahreszeit für Urlauber, das Licht, die traumhaften Farben der Bäume, die immer noch angenehmen Temperaturen um die 20 bis 25 Grad, das warme Wasser der Seen, das Baden bis Ende September möglich macht und die Ruhe, die sich nach dem Abreisen der Sommertouristen im Land breit macht – eine ideale Zeit, um die Provence kennen und lieben zu lernen.

Winter

Meist kehrt der Winter für nur wenige Tage kurz nach Weihnachten in der Provence ein. Recht selten gibt es in Höhen über 500 Metern etwas Schnee, der jedoch meist nicht lange hält. Wer zum Wandern oder Mountainbiken oder aber wegen der Sehenswürdigkeiten in die Provence kommt, sollte dies einmal im Februar tun. Es gibt nachts hin und wieder etwas Frost, aber die Tage sind sehr sonnig und meist völlig regenfrei und der Himmel betört durch sein intensives Blau. Im März kann es manchmal ein bisschen regnen, aber lange Schlechtwetterphasen gibt es üblicherweise nicht. Jetzt blühen die Mandelbäume und verwandeln die Landschaft in einen Blütentraum.

Der Mistral

Die Provencalen schwören auf ihren Mistral
Dieser Nordwind weht in der Provence das ganze Jahr über. Er sorgt dafür, dass der Himmel ständig blau ist, dass im Sommer die Temperaturen nicht unangenehm heiß werden, dass die Schädlinge von den Weinreben geblasen werden, und dass das Rhônetal nicht versumpft. Kurz, er ist ein wahrer Meister.
Im Winter allerdings kann er schon auch einmal sehr heftig und kalt wehen. Die Stärke und Dauer des Mistrals ist sehr unterschiedlich, weshalb üblicherweise ein Gespräch über das Wetter in der Provence meist ein Gespräch über den Mistral ist.
Aber da die Unterkünfte hier gemütlich und komfortabel sind, ist es kein Problem wenn man einmal einen Nachmittag im Hotel, der Ferienwohnung oder im Ferienhaus verbringt und sich, bei einem guten Buch vielleicht, entspannt.

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