Jetzt buchen: Ferienwohnung oder Ferienhaus an
der Costa del Sol: (viele Objekte direkt am Meer)
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Am südlichsten Ausläufer der Costa
del Sol befindet sich die kleine Küstenstadt Tarifa. Hier ist Afrika nur 14 Kilometer vom Festland
entfernt, sodass täglich Fähren zum anderen Kontinent verkehren. Ein wenig nördlich davon befindet sich
die mit knapp über 29.000 Einwohnern britische Enklave Gibraltar, die dem schmalen Durchlass zwischen
Europa und Afrika den Namen gab.
Trocken und heiß sind vor allem Juli und August: kein einziger Regentag trübt hier den Badeurlaub.
Insgesamt fällt im ganzen Jahr nur an 45 Tagen Regen, was bedeutet, dass an den anderen 340 Tagen des
Jahres die Sonne scheint.
Die Tagestemperaturen können Werte bis 40°C erreichen, doch der Durchschnitt liegt in den Sommermonaten bei zum Baden
angenehmen 30°C. Auch die Wassertemperaturen profitieren von diesem Klima: rund 22-25°C warm erwartet das kristallklare
Meerwasser die Feriengäste. Die wunderschönen Strände, die sich hier kilometerlang dahin ziehen, machen Ihren Urlaub an
der Costa del Sol zum unvergessenen Erlebnis. Ob im beliebten Torremolinos oder im mondänen Marbella, hier gibt es für
jeden ein Plätzchen. In einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung können Sie
hier einen unvergesslichen Sommerurlaub verbringen!
Reizvoll sind die Gegensätze, die sich durch die hinter der Küste aufragenden Gebirge ergeben. Im Winter sind die
Skigebiete der Sierra Nevada, die nur 70 Kilometer von der Küste mit Jahresdurchschnittstemperaturen von 15°C entfernt
liegen, schnell zu erreichen. Besonders gut eignet sich der Küstenabschnitt von Tarifa um zu surfen und zu segeln, denn
hier weht immer ein kräftiger Wind. Der meist stärkere „Levante“ (Sonnenaufgang) entsteht über der Sahara, sein
Gegensatz der „Poniente“ (Sonnenuntergang) ist nicht so stark und weht vom Atlantik her. Dies macht diesen
Küstenabschnitt bei den Wind- und Kitesurfern so beliebt, dass sie von den Einheimischen „locos por el viento“, "die
nach dem Wind Verrückten", genannt werden.
Kultur, Sehenswürdigkeiten und Natur an der Costa del Sol
Das milde Klima und der Gegensatz von Meer und Gebirge machen die Costa del Sol zu einem Naturparadies. Viele Naturparks
mit ausgeschilderten Wanderwegen laden zu Gebirgstouren ein. Die Höhenzüge der Costa del Sol sind teilweise aus
Kalkstein, sodass sich raue Karstgebiete, wie im Naturschutzgebiet „El Torcal“ und in der „Sierra de Grazalema“ bilden.
Durch die Verwitterungen haben sich bereits vor Jahrtausenden Höhlen gebildet, die durch Längen von über fünf Kilometern
und riesigen Tropfsteinen begeistern.
Diese Höhlen sind nicht nur wahre Naturwunder, sondern wurden bereits von den Menschen der Steinzeit entdeckt und
bewohnt. Zahlreiche Funde sind an vielen Orten die stillen Zeugen, dass das Klima und die Gegend bereits vor 30.000
Jahren den Menschen einen guten Lebensraum bot. Hier beginnt gleichzeitig die wechselvolle Geschichte der Costa del Sol,
die eng mit der Andalusiens verbunden ist. Allein durch seine Lage war Andalusien Ziel verschiedenster Völker. Zunächst
besiedelten die Phönizier im achten und siebten Jahrhundert v. Chr. den Landstrich, um Handel und Landwirtschaft zu
treiben. Siedlungsreste und sogar Nekropolen wurden entlang der Küste an vielen Stätten, wie
Amunecar, Trayamar, Malaka
oder Toscanos gefunden.
Den Phöniziern folgten die Römer, die vor allem Bauten, wie Amphitheater, Thermen oder Straßen hinterließen und die
Gegend der Costa del Sol nachhaltig prägten. Ab dem 6. Jahrhundert wanderten die Goten an der Costa del Sol ein, die 711
von den Mauren vertrieben werden. 500 Jahre lang dauerte deren Herrschaft, unter der bis dahin nur wenige Aufstände
versucht wurden an. Erst im Jahre 1212 konnten die Christen einen ersten wichtigen Sieg über die Mauren erringen, dann
folgte die Rückeroberung von Cordoba, Sevilla und Valencia. Erst 1492 kapitulierte der letzte maurische Herrscher,
was auch den Endpunkt der für Spanien so wichtigen Reconquista darstellt. Diese Kämpfe leben heute immer noch in den
Festen der „Moros y Christianos“ fort.
Im Anschluss weitete Spanien seine Herrschaft über die ganze Welt, bedingt durch seine zahlreichen Kolonien aus. Es
folgen Erbfolgekriege und die Besetzung durch Napoleon. Danach ist die Zeit von zahlreichen Bürgerkriegen geprägt, denen
nichts desto trotz, die ersten Reichen die Costa del Sol als Reiseziel zu entdecken begannen. Seitdem wuchs die
Beliebtheit bis heute an, sodass sie sich zu einem der am besten erschlossenen Feriengebiete von Spanien entwickelte.
Letztendlich ist der Name „Costa del Sol“ ein Begriff, der die Vermarktung der Küste vereinfachen sollte, beschreibt er
doch, was hier den meisten beim Urlaub durch den Sinn geht: Küste der Sonne.
Doch nicht nur die Sonne sollte man an der Costa del Sol genießen. Der Fisch aus dem Meer stellt einen sehr wichtigen
Bestandteil des Alltags an der Costa del Sol dar. So gehört es zu den einfacheren Genüssen an einem der Stände entlang
des Strandes eine Portion gebratener Sardinen zu verzehren oder am Abend in einer kleinen Bodegas einige Tapas zum Wein
zu bestellen. An der Costa del Sol ist vor allem die mediterrane Küche zuhause, deren einfache Zutaten auf gekonnte Art
miteinander vereint werden. Wer es leichter mag bleibt an der Küste, denn hier wird der Fisch nicht nur gebraten,
sondern auch geschmort und mit viel Gemüse serviert. Wer die deftigere Küche liebt, muss den Weg ins Hinterland auf sich
nehmen. Hier stehen Fleischgerichte an erster Stelle.
Beschränken Sie sich aber nicht nur auf die kulinarischen Genüsse an der Costa del Sol. Die reizvolle Landschaft, die
hier von wilden Gebirgen geprägt ist, bietet immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das Meer. Lassen Sie sich von
romantischen Sonnenuntergängen verzaubern oder halten Sie unter dem Schirm einer Korkeiche eine gemütliche Siesta.
Wandern oder Radfahren sind in einem der zahlreichen Naturparks eine einzige Entdeckungsreise. Die Naturschutzgebiete beherbergen eine ganze Reihe endemischer Arten, wie beispielsweise die Igel- oder Pinsapotanne, die die letzte Eiszeit überlebt hat und deren Wälder die Heimat des seltenen Iberiensteinbocks sind. Vor allem aber der Gegensatz der geschäftigen Küstenstädte und der romantischen, verschlafenen Dörfer der Berge, machen einen Aufenthalt zum Erlebnis.
Eng mit der Geschichte der Costa del Sol sind Kunst und Kultur verbunden. Von großer Bedeutung sind die verschiedenen Höhlen mit Malereien aus der Steinzeit (Nerja und Ardales). Gotische Kirchen, Kathedralen der Renaissance, Kastelle, Burgen und Schlösser sind in fast jeder Stadt vorzufinden. Die Vielzahl an Museen lässt es nicht zu, alle während eines Urlaubs zu besuchen. Entscheiden Sie sich also für einen Urlaub an der Costa del Sol, verpassen Sie es nicht gleich ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung für das folgende Jahr zu reservieren, damit auch einem zweiten Urlaub nichts entgegensteht!
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