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Urlaub an der Costa Brava
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Die Costa Brava, eine der beliebtesten Ferienregionen Spaniens, vereint
Spaß und Kultur auf eine gekonnte Art und Weise. Von Blanes bis hin zur französischen Grenze zieht sich
die „wilde Küste“, deren Name das erste Mal 1908 Erwähnung fand, aber erst 1965 offiziell festgeschrieben
wurde.
Die manchmal abrupt ins Meer abfallenden Steilküsten, an denen versteckte
und einsame Buchten mit kristallklarem türkisblauem Wasser auf Taucher warten, gaben der Costa Brava ihren
Namen. Genießen Sie den Blick von den sich am Fels entlang schlängelnden Sträßchen, die durch die
wildromantische Natur an der Küste entlang führen. |
Die Küste der
Costa Brava erstreckt sich über 220 Kilometer und ist nicht nur von den felsigen Abschnitten geprägt, die
ihr den Namen gaben, sondern auch von langen weißen Stränden. Dies sind nicht die einzigen Gegensätze der
Costa Brava: ob man den Urlaub als nicht enden wollende Party, ausgedehnten Kulturausflug oder ganz
sportlich aktiv plant, macht keinen Unterschied, denn jeder wird hier auf seine Kosten kommen.
Vor allem locken aber die angenehmen Temperaturen, die das ganze Jahr zum Sonnenbaden einladen, die
Urlauber hierher. Rund 300 Sonnentage mit Lufttemperaturen, die im Juli und August im Durchschnitt 28°C
betragen und dem Wasser eine Durchschnittstemperatur von 24°C bescheren, machen Schwimmen und Baden zum
Vergnügen.
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Ferienwohnungen, Ferienhäuser an
der Costa Brava:
Wild
ist jedoch nicht nur die Küste. Seewinde kühlen die Temperatur angenehm herunter und bieten Seglern,
Windsurfern und Kitesurfern ideale Möglichkeit, ihr Können zu perfektionieren.
Eine weitere beliebte
Sportarten im
Costa Brava
Urlaub ist das Reiten. Vor allem im Hinterland gibt es viele Reiterhöfe, die
Ausritte anbieten. Radfahren und Golf sind außerdem sehr beliebt. Mindestens neun, teilweise am Meer
gelegene Golfplätze sollten für jeden, vom Anfänger bis hin zum Profi, eine ideale Grundlage für einen
Golfurlaub darstellen.
Einige Klettersteige verschiedener Schwierigkeitsgrade gibt es in den Bergen, doch wandern ist vor allem
im Frühjahr sehr angenehm, wenn man die Natur für sich hat. Trockenheit und immer wiederkehrende Brände
haben viele der Pinien- Akazien- und Korkeichenhaine zerstört, doch die Macchia-Vegetation beginnt im
Frühling zu blühen und lässt den Ausblick auf die atemberaubende Landschaft frei. Beginnt dann die Sonne
auf Rosmarin, Zistrosen und Thymian zu scheinen, verbinden sich die Düfte zu einem ganz besonderen Genuss.
Zum Genuss an der Costa Brava gehört auch das Essen und der Wein. Ganz typisch ist zum Beispiel der „Arros
negre“ eine Art schwarzer Paella, die eine Kombination von Reis, Tintenfisch, Fisch, Zwiebeln, Tomaten und
Olivenöl ist. Die schwarze Farbe erhält der Reis von der Tinte des Tintenfisches, die als Soße beigemischt
wird. Dazu wird oft die in ganz Spanien beliebte Knoblauchmayonnaise („El Allioli“) gereicht. Zur
Vorspeise einen „jamon curado“, einen luftgetrockneten Schinken und zur Nachspeise eine „Crema catalana“
oder „Panellets“, süße Kartoffelpralinen, runden das Menu ab. Doch nicht nur „klassische“ Genüsse gibt es
an der Costa Brava. Der Erfinder der Molekularküche, der katalanische Koch Ferran Adrià, hat sich hier
niedergelassen und verzaubert mit außergewöhnlichen Kreationen seine Gäste.
Was wäre ein gutes Essen ohne Wein? Es hat zwar lange gedauert, bis sich der Weinanbau auf internationales
Niveau hob, doch zahlreiche Initiativen sorgten und sorgen für gleich bleibende, sehr gute Qualität. Die
Nachbarschaft zum Weinanbaugebiet Languedoc-Roussillon hat sich durchaus positiv ausgewirkt.
Wer sich mehr für Geschichte und Kultur der Costa Brava interessiert, sollte viele Zeit mitbringen, denn
die ersten Zeugnisse der Besiedelung der „wilden Küste“ gehen bis in die Steinzeit zurück. Die vier
Hünengräber der Creu d'en Corbetella in Roses sind die ersten Anzeichen einer Besiedelung. In der Region
um Girona sind weitere Fundstätten aus Neolithikum und Paläolithikum zu besichtigen. Hinweise auf
Besiedelung durch die Römer gibt es aus dem Jahr 218 v. Christus. In „Empuries“ (heute Ampuriabrava)
landeten die Scipionen und blieben für weitere 600 Jahre. Dabei hinterließen sie zahlreiche
Kulturgegenstände und Bauten. Nationen, wie die Griechen und Iberer hinterließen ebenfalls ihre Spuren an
zahlreichen Stätten. Die weitere Geschichte war geprägt von Kriegen, Heiratspolitik und
Einwanderungswellen. Zwei dieser Wellen, eine der Goten und eine der Alanen, gab der Region zu der die
Costa Brava gehört den Namen: Katalonien. (Got-Alanen). Heute reicht die Region Katalonien, deren
Hauptstadt Barcelona ist, von der kleinen Stadt Amposta im Süden, bis zur französischen Grenze im Norden,
wo auch die Costa Brava endet. Inspirierend war die Costa Brava auch für viele Künstler, deren wichtigster
Vertreter Salvador Dali war und auch noch ist. Am 11. Mai 1904 in Figueres geboren, begann seine Karriere
in diesem kleinen Fischerdorf, wo sich auch heute noch ein Museum befindet. Weitere bekannte Künstler, die
sich von der rauen Natur der umtosten Küste inspirieren ließen, waren Gabriel García Márquez, René
Magritte, Frederico García Lorca, Henri Matisse, Joan Miró, Pablo Picasso, Marcel Duchamp und Max Ernst.
Die über 100 Feste und rund 250 Patronatsfeste zeigen die Bedeutung des Glaubens in dieser Region. Sie
spiegeln aber auch vieles aus der wechselvollen Geschichte der Costa Brava wider, manche sind aber auch
jüngeren Datums. So findet zu jeder Jahreszeit, vor allem im Sommer, in irgendeiner Gemeinde oder Stadt
ein Fest statt, bei dem Freunde und Fremde gleichermaßen willkommen sind. Habaneras- Konzerte haben dabei
eine besondere Beliebtheit erlangt, dessen bedeutendste mit bis zu 40.000 Besuchern in
dem Ort
Calella
de Palafrugell
stattfindet.
So bietet die Costa Brava allen Sinnen ein Fest: lassen Sie die zarte Brise am Strand die Hitze der Sonne
vertreiben, anschließend ein Glas Wein in einer der Bodegas genießen, um sich am nächsten Tag für Kunst
und Kultur begeistern zu lassen.
Die bekanntesten Orte an der Costa Brava:
Copyright: Bilder: Oficina Espanola de Tourismo / Spanisches Fremdenverkehrsamt
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