Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Saint Maries de la Mer in der Camargue
Sehenwertes, Ausflugsziele, Ferienwohnung, Ferienhaus
Eine Kirche
mit Wehrgang
Die Kirche, die die Gemeinde Saintes Maries de la Mer optisch dominiert, wurde zwischen dem 9. und dem 12.
Jahrhundert erbaut. Früher musste man den Landstrich vor Piratenangriffen schützen, und die Kirche von
Saintes Maries hatte dafür die genau richtige Position unweit der Rhônemündung. Als Wehrkirche sieht das
Gebäude aus wie eine kleine Festung; rundherum verläuft ein Wehrgang und die Mauer ist mit Schießscharten
durchbrochen. Während der Belagerungen flüchteten die Bewohner oftmals in die Kirche und versorgten sich
am Brunnen im Innern der heiligen Mauern mit frischem Wasser. Bei einem Besuch der Kirche können Sie an
der Rückwand der Krypta die Statue der heiligen Sara sehen, die von den Zigeunern als Höhepunkt ihrer
Wallfahrt nach St. Maries de la Mer durch den Ort getragen wird.
Saintes Maries und die Camargue kennen lernen: Das Baroncelli-Museum
Im alten Rathaus, das im 19. Jahrhundert erbaut wurde, befindet sich das Museum, das eine Sammlung zu
Zoologie und Tradition in der Camargue zeigt. Außerdem kann man hier die interessante Geschichte des Ortes
nachvollziehen und Sehenswertes der lokalen Volkskunst besichtigen. Gewidmet ist das Museum dem Maquis
Folco de Baroncelli-Javon. Ihm haben es die Zigeunergruppen zu verdanken, dass sie ungestört ihre
Pilgerfahrten nach St. Maries unternehmen können. Sein Name steht auch heute noch für Toleranz.
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St. Maries de la Mer:
Die
Cabanes
Es waren ursprünglich die Hütten der Hirten, Fischer und Schäfer, die rund um Saintes Maries de la Mer
zu sehen sind: die Cabanes. Ihre Bauweise ist einfach und wirkungsvoll: Die kleinen Häuser – charmante
Sehenswürdigkeiten der Region – haben die Form eines umgedrehten Bootsrumpfes; darauf sitzt ein Reetdach
mit Lehmhaube. Die Hütten sind so ausgerichtet, dass sie auch starken Mistralwinden standhalten. Wegen
ihrer idealen klimatischen Bedingungen kommt diese Bauweise in etwas modernisierter Form heute wieder
verstärkt in Mode.
Ausflüge in die Natur – die Camargue genießen!
Über 85.000 Hektar nimmt der Naturpark Camargue zwischen den Mündungsarmen der Rhône ein. Der Boden –
seit Jahrhunderten von der Rhône getränkt und von Sand und Kieselsteinen durchzogen – bildet ein Paradies
für Flora und Fauna. Viele Tiere haben in den Sümpfen der Camargue ihre Heimat gefunden und verleihen
diesem weltweit einzigartigen Gebiet einen wildromantischen Charme. Weiße Wildpferde streunen zwischen den
Gräsern und Bäumen umher und rosafarbene Scharen von Flamingos stehen in den seichten Gewässern dieser
unvergleichbaren Naturlandschaft. Vor allem sind es aber die vielen verschiedenen Vogelsorten, denen die
Camargue einen geschützten Lebensraum bietet.
Auf den Spuren des Impressionismus: Tagesausflug nach Arles
Einer der weltweit bedeutendsten Maler siedelte sich einst in Arles an, um dem Trubel der französischen
Hauptstadt und dem Winter in den nördlichen Teilen Frankreichs zu entkommen. Zu Beginn des Jahres 1888
reiste Vincent van Gogh nach Arles, um die zarten Farbtöne der Provence zu sehen und sie in seinen
Gemälden umzusetzen. Inspiriert von der Schönheit der kleinen Stadt und der Umgebung wurde seine Zeit in
Arles zu einem produktiven Lebensabschnitt: In 16 Monaten malte er nicht weniger als 187 Gemälde. Die
Gemeinde Arles führt ihre Besucher zu den damaligen Motiven des niederländischen Malers. Arles ist nur
etwa 38 km von Saintes Maries de la Mer entfernt - begeben Sie sich also auf die Spuren van Goghs und der
impressionistischen Anfänge! Machen Sie die provenzalische Kleinstadt Arles zu einem Ihrer Ausflugsziele
und erleben Sie die künstlerischen Seite der Gemeinde!
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