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Eine der berühmtesten, wenn nicht die berühmteste Stadt der Riviera. Hier vereint sich alles, was die Cote
d’Azur zu bieten hat: Luxus, Kultur und Strand. Urlaubsunterkünfte wie Hotels, Ferienhäuser und
Ferienwohnungen finden Sie hier in allen Komfortklassen.
Sehenswert ist zunächst der Palais Lascaris. Der bis heute häufig umgebaute Palast geht auf die Familie
Lascaris-Vintimille zurück, die ihn 1648 im Genueser Stil erbauen ließ. Viele der Deckenmalereien stammen
aus dem 17. und 18. Jahrhundert, wertvoll sind die Fensterbänke und Verzierungen aus weißem Marmor. Im
Erdgeschoss befindet sich eine Apotheke mit einer privaten Sammlung von alten Musikinstrumenten.
Das aus der Belle-Epoque stammende „Hotel Negresco“ überblickt mit seiner Lage an der „Promenade des
Anglais“ die gesamte Bucht. Bereits von außen kann man erahnen, dass sich hier gekrönte Häupter
niederließen und auch es auch heute noch tun. Die pastellfarbene Fassade, die ihren Höhepunkt an der
Kuppel, die von Gustave Eiffel entworfen wurde, erreicht, lässt erahnen, was die Belle Epoque ausmachte.
Seit 1957 bemüht sich die Familie Augier, die Eigentümer des Hotels ist, das Gebäude weiterhin als eine
Art Palast wirken zu lassen. Zahlreiche Bilder von Pablo Picasso, Jean Cocteau und vielen weiteren
Künstlern machen das Haus zum sehenswerten Gesamtkunstwerk.
Viele weitere bekannte Luxushotels reihen sich an dieser bekannten Strandpromenade mit den vielen kleinen
Restaurants aneinander. Einen Bummel auf dieser berühmten Meile sollten Sie also nicht verpassen.
Schlosshügel in Nizza
Den „Colline du Château“ sollte jeder, der nach
Nizza kommt einmal besteigen, denn neben dem unbezahlbaren
Rundblick auf das Meer hinaus und über Nizza, gibt es einen romantischen Wasserfall, der von einem 1885
fertig gestellten Kanal gespeist wird. Leider wurde das Schloss, nach dem der Hügel benannt wurde 1706
geschleift, doch in der Altstadt, die in unmittelbarer Nachbarschaft beginnt, kann man sich noch ein Bild
davon machen, wie die Stadt damals angelegt wurde. Hier gibt es zahlreiche Restaurants und kleine Läden,
in denen man sicher das eine oder andere Souvenir finden kann.
Wie von alleine kommt man am historischen Rathaus, dem Justizpalast und dem Marchee de Fleur vorbei.
Gerade der Blumenmarkt ist wegen seiner Farbenpracht ein beliebtes Ziel. Am Abend lohnt sich erneut ein
Aufenthalt auf dem Schlosshügel, denn dann dehnt sich Nizza mit seinem unvergleichlichen Lichterspiel am
Fuße des Berges und ganz besonders die „Promenade des Anglais“ aus.
An erster Stelle steht der botanische Erlebnispark „Phoenix“. Der Park wurde 1990 in unmittelbarer
Nachbarschaft zum Flughafen gebaut. Eines der größten europäischen Gewächshäuser beheimatet Pflanzen und
Gewächse aus 7 Klimazonen der ganzen Erde. Auf den 7 Hektar an Freifläche können Sie exotische Pflanzen
entdecken, aber auch dem Stress der Stadt ganz einfach entfliehen und ganz entspannt einen Spaziergang
genießen. Besonders beeindruckend ist auch die Sammlung an Schmetterlingen. Zahlreiche weitere Tiere, wie
beispielsweise Otter, machen den Park zum Spaß für die ganze Familie.


Gleich nach Paris hat Nizza die meisten Museen in Frankreich:
- Museum für Moderne Kunst (Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporain, Mamac) Neben festen Ausstellungen
bekannter Künstler wie zum Beispiel Yves Klein, gibt es wechselnde aktueller Künstler. Doch nicht nur die
Ausstellungen sind sehenswert. Das Gebäude selbst mit seinen schwingenden Bögen, die die verschiedenen
Teile miteinander verbinden, sind ein Kunstwerk für sich
- Matisse Museum
- Chagall Museum
- Fondation Maeght:
Die von dem Ehepaar Marguerite und Aimee Maeght gespendete und 1964 eröffnete Museum,
widmet sich den modernen und aktuellen Künstlern, wie beispielsweise Giacometti, Chagall, Braque und
vielen weiteren. Auch hier ist das Gebäude, das mit dem Garten eine Einheit bildet, selbst ein Teil der
Ausstellung.
-
Matisse Museum
- Paläontologisches Museum
- Archäologisches Museum
- Museum der asiatischen Künste
- Museum der schönen Künste
- Nationalmuseum Fernand Leger
- Museum der naiven Kunst
- Museum für Modellbahnen
- Meeresmuseum
- Museum Raoul Dufy

Viele Galerien reihen sich in Nizza aneinander, sodass man vielleicht sogar das ein oder andere Kunstwerk
erwerben kann.
In Nizza beginnt diese über 30 Kilometer lange Panoramastraße, die Napoleon 1806 bauen ließ. Das Wort
Corniche heißt eigentlich Klippenstraße und sagt damit alles. Viele bekannte Schauspieler haben Szenen
hier gedreht, ob Verfolgungsjagden aus 007 oder Filme mit Grace Kelly, diese Straße ist einfach berühmt.
Von Nizza bis Menton zieht sich diese „obere Klippenstraße“. Die „Baisse Corniche“, liegt auf Meereshöhe
und gibt ebenfalls einen Ausblick nach dem anderen frei. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, denn nicht nur
die sich in engen Kurven schlängelnde Straße ist eine Herausforderung für jeden Fahrer, ob mit dem Auto
oder dem Motorrad, der Naturpark, der sich in unmittelbarer Nähe der „Grande Corniche“ erstreckt, ist
ebenfalls einen Abstecher wert.
Im gleichnamigen Naturschutzgebiet, das ein Areal von 660 Hektar umfasst, findet man wunderschöne
Wanderwege, die wie die Straße selbst einen unglaublichen Ausblick auf das Meer gewährt. Ein Observatorium
zu dem ein Planetarium mit regelmäßigen Vorführungen gehört, ist ebenfalls in den Park integriert. Er
liegt westlich von La Turbie.
Cagnes sur Mer
Viele Künstler, wie beispielsweise Raoul Dufy, Victor Vasarely und Brigitte Bardot ließen sich von dem
kleinen Küstenort Cagnes sur Mer inspirieren. Doch vor allem der Künstler Auguste Renoir, der hier die letzten Tage
seines Lebens verbrachte, ist mit diesem Ort verbunden. Im Museum, das seinen Namen trägt, werden einige
Kunstwerke ausgestellt.
Haute-de-Cagnes ist vor allem wegen seiner Altstadt und dem Schloss, das die Grimaldis zum Palast ausbauen
ließen, sehenswert. Es thront auf dem 90 Meter hohen Berg und gibt den Rundblick über das Meer und die
Altstadt frei, deren kleine verwinkelte Gässchen immer wieder mit romantischen Eckchen aufwartet. Bekannt
ist auch die direkt am Meer befindliche Pferderennbahn.
Villeneuve-Loubet
In diesem Ort gibt es ein Museum der Kochkunst („Musée de l'Art Culinaire“), das Aguste Escoffier, der
1946 in
Villeneuve Loubet geboren wurde, gewidmet ist. Er erlangte 1903 mit der Veröffentlichung des
„Guide Culinaire“ Weltruhm. Ein weiteres Museum ist der lokalen Geschichte gewidmet.
Eine Burg aus dem Mittelalter ist umgeben von einem Park mit exotischen und mediterranen Pflanzen. Die
Burg selbst ist sehr gut erhalten und einen Besuch wert.
Der etwas landeinwärts gelegene Ort
Biot ist vor allem für seine Glasbläserkunst, seine Keramiken und das
Leger- Museum bekannt. In den vielen Galerien, die sich über das ganze Städtchen verteilen, findet man die
Produkte der verschiedenen Künstler, die man einfach nur ansehen, aber auch mit nachhause nehmen kann.
Selbstverständlich befinden sich die kleinen Läden in den verwinkelten Gässchen, die alleine schon einen
ausgedehnten Spaziergang wert sind. Das „Musee Ceramique“ informiert über die Geschichte der Keramik, die
in dieser Gegend bereits seit dem 16. Jahrhundert eine große Rolle spielt.
Im Leger-Museum werden fast 350 Werke des Künstlers ausgestellt. Sie sind eine Schenkung der Frau von
Leger, Nadja und von Georges Bauquier.
Besuchen Sie die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele an der Cote d’ Azur.
Antibes en Juan-les-Pins
Antibes und das Seebad Juan-les-Pins sind inzwischen zu einem Ferienort verschmolzen und bieten so alles
das, was man mit der Cote d’Azur verbindet : Badeurlaub und Kultur.
Kultur steht an erster Stelle im Chateau Grimaldi, das sich ganz in der Nähe des Meers befindet. Es wurde
vom Jahr 1365 bis 1608 von der Familie Grimaldi bewohnt. Seit 1947 beherbergt es eine Ausstellung mit
Werken von Picasso, Max Ernst und Miro, aber erst 1966 erhielt es den Namen „Picasso-Museum“. Picasso war
so beeindruckt von dem Gebäude, dass er versprach nicht nur Bilder für das Museum zu malen, sondern es
auch zu dekorieren.
Weitere Museen in Antibes sind das Archäologische Museum, ein Museum, das Raymont Peynet, einem wichtigen
französischen Karikaturisten aus Antibes gewidmet ist, ein Napoleon-Museum und eines zur lokalen
Geschichte, in dem das „Fort Carre“ ebenfalls eine Rolle spielt.
Das „Fort Carre“ blickt auf eine lange Geschichte zurück. Hier bauten wahrscheinlich schon die Römer
Befestigungen, doch erst 1553 wurde ein erster Turm mit dem Namen „Saint-Florent“ auf einem Felsen, der 26
Meter über Meershöhe liegt, erbaut. Henry II. baute den Turm aus, den dann Vauban 1680 noch einmal
erweiterte und verbesserte. Er tauschte beispielsweise Stein gegen Backstein aus, da dieser beim Einschlag
von Geschossen keine gefährlichen Splitter abgibt. 1860 wurde das Fort von den französischen Truppen
verlassen, die in Kasernen am Fuße des Kastells zogen. Heute ist das sternförmige Gebäude von einem
geschützten Park mit für das Mittelmeer typischen Pflanzen und Tieren, umgeben.
Im Marineland kommen vor allem die Kinder auf ihre Kosten. In Shows werden Tiere, wie Orkas, Delfine und
Robben vorgestellt. Viele Aquarien zeigen exotische Fische. Die Hauptattraktion ist das Becken mit
Haifischen, das wie ein Tunnel geformt ist und bei stimmungsvoller Musik die Fische über und neben dem
Betrachter her gleiten lässt.
Ganz in der Nähe befindet sich ein Park, der Schmetterlinge jeder Art beherbergt. In einem großen Dom
flattern sie frei herum und verzaubern den Betrachter. Doch nicht nur Schmetterlinge werden hier gezeigt:
Krokodile, Taranteln und Papageien tummeln sich in den Gehegen.
Außerdem gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft einen Abenteuer- Minigolfplatz, den Azurpark, der wiederum
mehrere Abenteuerparks miteinander vereint, einen Tierpark für Kinder und ein Wasserpark namens „Aqua
Splash“.
CannesDas mondäne Treiben in der Stadt Cannes begann in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Adligen Europas begannen den Ort mit luxuriösen Ferienhäusern zu überziehen und sie für Erholungsurlaube sommers, wie winters zu nutzen. Erst 1946 fanden die ersten Filmfestspiele statt, die dann jedes Jahr mehr Anklang fanden. Heute ist die Croisette, eine Luxusmeile mit vielen edlen Geschäften, die sich bis zur Pointe Croisette zieht, ein besonderer Anziehungspunkt Cannes. Um Cannes herum finden Sie atemberaubende Natur vor: die roten Felsformationen spiegeln im Sonnenuntergang in nie da gewesener Weise das Sonnenlicht wieder. Lassen Sie sich von ihrem roten Glühen verzaubern. Die zwei vorgelagerten Inseln kann man mit den Fähren, die im Hafen von Cannes auslaufen, erreichen.
Grasse
Von Blumen, wie Rosen, Jasmin und Veilchen umgeben, befindet sich Grasse rund 20 Kilometer nördlich von
Cannes. Kein Wunder also, dass es vor allem durch seine Parfumherstellung und den Roman „Das Parfum“ von
Patrick Süskind bekannt wurde. Einst durch die vielen Blumenfelder bekannt, die heute von einigen wenigen
Fabrikanten bewirtschaftet werden, wollte man sie mit einigen Gärten in Andenken halten.
Einer davon ist der „Jardin des Plantes“. Der Gegensatz vom Stein der Gebäude und den Pflanzen ist ein
sehenswerter Konstrast. Im Garten der Prinzessin Pauline, die eine Schwester Napoleons war und sich hier
im Winter erholte, können auch Sie einen entspannenden Spaziergang machen und den Blick über die Stadt
schweifen lassen.
Auf den Blumenfeldern der „Domaine Manon“ bekommen Sie die Herstellung von Parfums bei einem Gang über die
blühenden Felder erläutert. Im Anschluss sollten Sie das in Grasse das Parfummuseum, in dem die Geschichte
der Stadt und die Parfumherstellung gezeigt wird, besuchen. Letztendlich sollten Sie es nicht verpassen
sich in einem der Läden ihr ganz persönliches Parfum auszusuchen.
Das Jean-Honoré Fragonard Museum zeigt viele Werke des zwischenzeitlich ganz in Vergessenheit geratenen
und in Armut verstorbenen Künstlers. Das Museum selbst ist von einem Garten mit Palmen umgeben, den Sie
bei einem gemütlichen Spaziergang erkunden können.
Zwischen
Theoule sur Mer,
Mandelieu-La-Napoule und
Saint Raphael/Frejus
liegt der „Foret Domaniale de
l’Esterel“. In diesem Dreieck erhebt sich auch der Mont Vinaigre, der mit 618 Metern die höchste Erhebung
der Umgebung ist und einen der immer wieder spektakulären Blicke auf die Umgebung und das Meer freigibt.
Beim Wandern werden sie die Stille der Berge erleben können, die im angenehmen Gegensatz zu den quirligen
Städten am Meer steht.
In dem beliebten Wandergebiet finden Sie beeindruckende rote Felsformationen aus Prophyr, die vor allem
bei Sonnenuntergang eine unglaubliche Wirkung erzielen. Diese Formationen findet man an der Küste bei der
Fahrt von Saint Raphael/Frejus und Theoule wieder. Hier bilden Sie schroffe Steilküsten, die bei einfach
sehenswert sind.
Von der römischen Besiedelung der Cote d’Azur sind vor allem in Frejus /
Saint Raphael viele Zeitzeugen
erhalten geblieben. Zahlreiche Bauwerke, die sich in der Umgebung von Frejus verteilen, sind:
- ein Aquädukt, das Wasser 40 Kilometer weit aus den Bergen nach Frejus brachte
- ein Wachturm
- einen Hafen
- die Porte de Gaule und die Porte d’Oree
- ein Theater/eine Arena
Vor allem die Arena, im ersten Jahrhundert nach Christus erbaut, ist gut erhalten. 10.000 Menschen fanden
hier Platz, um den Gladiatorenspielen und den Kämpfen gegen wilde Tiere zu folgen.
Die Villa Aurelia, die von einem Park mit mediterranen Pflanzen umgeben ist, stammt aus dem
19.Jahrhundert. Im Park sind Reste des Aquädukt zu sehen.
Im Archäologisches Museum werden Funde aus der römischen Zeit ausgestellt, wie zum Beispiel Amphoren. Ein
lokalhistorisches Museum und ein Marinemuseum sind ebenfalls einen Stopp wert.
Familien werden ihren Spaß aber bei einem Ausflug in den Zoo und das Aqualand von Frejus haben. Der Zoo
beherbergt Tiere aus der ganzen Welt und im Aqualand gibt es Rutschen für jeden Geschmack, ein
Schwimmbecken mit Wasserfall und Bereiche nur für die Kleinsten, so dass sich hier alle wohlfühlen werden.
Folgt man der Straße von Frejus nach Sainte Maxime, kommt man an vielen kleinen und malerischen Dörfern,
wie Sainte Aygulf, La Gaillarde oder Les Issambres vorbei. Hierher kommen die Feriengäste hauptsächlich
wegen der Strände und dem guten Klima, Sainte Maxime dagegen hat mehr zu bieten: das „Musee de la Tour
Carree“ wurde im 16. Jahrhundert als Wehrturm errichtet und beherbergt heute das Lokalmuseum, in dem die
Geschichte von Sainte Maxime gezeigt wird.
Im „Musee du Phonographe et de la Musique mecanique“ werden über dreihundert Musikinstrumente ausgestellt,
darunter ein Melophon, einen Vorfahren des Akkordeons, Spiel- und Drehuhren.
Die „Promenade Simon-Loriere“ führt Sie von Palmen vor der Sonne geschützt, am Meer entlang und gewährt
wunderschöne Blicke über die Bucht von St. Tropez.
Wer mit der Familie hier ist, sollte das Aqualand mit seinen zahlreichen Attraktionen nicht verpassen.
Rutschen verschiedenster Art, ein Wellenbecken und Bereiche für die Kleinsten, bieten der ganzen Familie
Unterhaltung.
Die Lagunenstadt Port Grimaud, die von manchem Besucher als das
Venedig Frankreichs bezeichnet wird, ist eine von 1966
bis heute erbaute künstliche Stadt. Hier wird der Traum eines jeden Seglers wahr: vom Wohnzimmer ins
Segelboot steigen und hinaus auf das Meer segeln. Doch auch nur eine Fahrt in einer der Wasserkutschen,
die als öffentliches Verkehrsmittel dienen, ist einen Abstecher wert.
Das ursprüngliche Grimaud befindet sich fünf Kilometer landeinwärts und lädt zum Bummeln in die Stadt,
deren Grundmauern aus dem Mittelalter stammen, ein. Über der Stadt thront eine alte Zitadelle, von wo aus
man einen Blick auf die für die Cote d’ Azur so typischen Lavendelfelder hat.
Der vor allem durch Schauspieler, wie Louis de Funes, Gunter Sax und Brigitte Bardot berühmt gewordene
Ort St. Tropez, ist nicht nur für die Reichen und Schönen ein beliebtes Ziel. Im Hafen, in den Clubs und den
exklusiven Restaurants trifft man sich gerne. Doch wie an vielen Orten der Cote d’Azur steckt auch hier
eine Geschichte hinter dem Namen. Bereits Maler wie Paul Signac, der den Ort 1892 für sich entdeckte und
hier auch lebte oder Henri Matisse kamen hierher um zu malen.
Das „Musee Annonciade“ befindet sich in einer Kapelle aus dem 16. Jahrhundert und führt die so eng mit den
avantgardistischen Malern verbundene Geschichte St. Tropez vor Augen. Selbstverständlich können Sie hier
auch Bilder der Künstler, die sich in St. Tropez aufgehalten haben, besichtigen.
Im „Musee de la Citadelle“ wird die für St. Tropez wichtige Seefahrt und die Ortsgeschichte gezeigt. Die
ab 1592 erbaute Zitadelle überragt St. Tropez, sodass man einen wunderschönen Blick über die Bucht hat.
Im Schmetterlingsmuseum werden Schmetterlinge aus aller Herren Länder ausgestellt. Man erreicht es über
eine enge Gasse in der Altstadt, die schon allein entdeckenswert ist.
Eine wichtige Veranstaltung für St. Tropez ist der Segelwettbewerb im Spätsommer. Über 200 Segelboote
verlassen dann den Hafen, was ein unglaublicher Anblick ist, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Ein Bummel durch den Jachthafen, vorbei an den Stars der Welt, rundet einen Besuch von St. Tropez gekonnt
ab.
Der Strand von Pampelonne steht unter Naturschutz (als bemerkenswerte Naturlandschaft), dennoch sind einige Abschnitte in privater Nutzung, zum Beispiel findet man hier den berühmten Club 55. Sauberes Wasser und sauberer Strand, aber nicht überall zugänglich, sind einen Besuch wert. Eine Fläche von 27 ha und eine Länge von über vier Kilometern macht den Strand zu einem der größten der Provence.
Der Ort Ramatuelle ist geprägt von kleinen geschwungenen Gässchen, die zum romantischen Spaziergang einladen. Eine der Mühlen, deren Ruinen Sie auf dem Weg Richtung Gassin finden, wurde originalgetreu wieder erbaut und kann besichtigt werden. Die Ruinen der Mühlen liegen auf einer Anhöhe, die einen 360° - Blick über alle umliegenden Städte, wie St. Tropez, Hyeres und Cavalaire möglich macht.
Von Gigaro bietet sich eine Wanderung an das Cap Lardier, dessen Natur unter Schutz gestellt wurde, an. Wilde Landstriche, wie man sie in der Nähe einer Luxusstadt wie St. Tropez nicht erwarten würde, warten darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Hier beugen sich die Schirmpinien vom winterlichen Wind in eine Richtung gezwungen in die Wege hinein, Korkeichen säumen die von vielen Blumenarten gesprenkelten Wegränder. Immer wieder bieten sich atemberaubende Ausblicke auf das Meer, vor allem die Sonnenuntergänge sind hier spektakulär.
Manche bezeichnen ihn als schönsten Ort Frankreichs: die Altstadt von Bormes les Mimosas. Die überdachten Passagen, die als Schutz vor der heißen Sonne der Provence dienten, verbinden die Engen Gassen der Altstadt. Bei einem Spaziergang kann man die über 700 Blumen- und Pflanzen- und 60 Mimosenarten entdecken. Doch Achtung die „Rompi Cuou“, übersetzt Halsbrecher, führt abschüssig vom Schloss hinab, sodass man hier ein wenig Acht geben sollte. Auf die Vielzahl der Mimosen, die hier bestens gedeihen, geht auch der Name sowohl der Stadt, als auch der 130 Kilometer langen Route der „Route du Mimosa“, die sich von Bormes-les-Mimosas bis Grasse erstreckt, zurück. Im „Musee Arts et Histoire“, steht die lokale Geschichte im Mittelpunkt und es werden einige Gemälde gezeigt.
Die Umgebung von La Londe-les-Maures ist reich an Megalithen. Besondere Erwähnung verdient dabei der
„Dolmen de Gaoutabry“ der auf 2500 Jahre vor Christus geschätzt wird. Er ist einer der größten der Region
(sechs Meter lang und 1,5 Meter breit) und befindet sich majestätisch auf einer kleinen Erhöhung.
Eine Führung durch die „Domaine du Jasson“ ist besonders für die Gourmets eine schöne Abwechslung. Hier
kann man den Weg von der Olive bis zum hochwertigen Olivenöl mitverfolgen und auch das ein oder andere
Produkt ausprobieren. Eine Besonderheit ist die zur Domaine gehörige Kumquatplantage. Zwei weitere
restaurierte Ölmühlen können seit 2005 ebenfalls besichtigt werden.
Im Ornithologischen und Botanischen Garten von La Londe-les-Maures findet man eine breite Palette
exotischer Vögel, die an Farbenpracht kaum zu überbieten ist. Viele der seltenen Vögel sind Raritäten und
schwer zu halten. Papageien, Tukane und Kraniche tummeln sich in diesem schön angelegten Park, insgesamt
80 Arten aus allen Kontinenten. Auch für Familien einen Abstecher wert.
Von La Londe-les-Maures aus werden verschiedene geführte Wandertouren in das Massif des Maures angeboten.
Der Reiz des Unterschiedes vom Meer zu dieser rauen Bergwelt ist groß und lässt überfüllte Strände nur von
weitem erahnen.
Die Cote d’Azur bietet ihnen jede Menge Sehenswürdigkeiten und
Ausflugsziele sodas ein abwechslungsreicher Urlaub garantiert ist!
Hyeres/Les Salins des Hyeres
Die als „ville fleurie“ (Blumenstadt) ausgezeichnete Stadt Hyeres verzaubert ihre Urlauber. Fünf Parks mit
ganz verschiedener Ausrichtung zeigen die ganze Palette floraler Pracht.
Das Botanische Museum von Porquerolles zielt auf die Erhaltung der Artenvielfalt ab. In diesem Park kann
man zum Beispiel verschiedene Pfirsich- oder Feigenbaumarten entdecken.
Der Park Olbius Riquier ist nicht nur Ziergarten, sondern gleichzeitig botanischer Garten mit vielen
exotischen Pflanzen und Blumen. Durch den Garten ziehen sich schattige Promenaden, die an einem kleinen
See vorbei, zu einem kleinen Zoo für die Kinder führen. Ein Gewächshaus mit vielen weiteren exotischen
Pflanzen ergänzt das harmonische Bild dieses Parks.
Der Park „Saint Bernard“ hingegen besticht durch den Ausblick, den er auf die Umgebung freigibt. In der
Villa „Noailles des Vicomte Noailles“, die den Park überragt, finden häufig Veranstaltungen zu Themen wie
Design und Kunst statt. Der Garten der Villa wurde von dem Kubisten Guévrékian angelegt. Einen entspannten
Bummel durch das Grüne sollten Sie sich auch hier nicht entgehen lassen.
Das „Castel Sainte-Claire“ gehörte der amerikanischen Schriftstellerin Edith Wharton und dem Offizier
Olivier Voutier. Das wunderschöne Haus ist von einem über 6000 m² großen Grundstück, das mit seltenen
südamerikanischen und australischen Pflanzen bewachsen ist, umgeben. Es befindet sich auf einer Anhöhe,
die einen schönen Ausblick möglich macht.
Auch in Hyeres hat das Mittelalter seine Spuren hinterlassen. Die engen Gassen, die Schutz vor der heißen
Sonne der Provence bieten, schlängeln sich durch die Altstadt.
Acht Kilometer westlich von Hyeres befindet sich die „Salins d’Hyeres“. Hier finden Sie die geschützten
alten Salinengebiete, die1848 von zwei Händlern aus Toulon gekauft worden waren. 20.000 Tonnen Salz wurden
in Folge jährlich gewonnnen und erst 1995 gab man die Meersalzgewinnung auf. Heute haben sich hier viele
seltene Tiere und Pflanzen angesiedelt, unter anderem Flamingos und Strandläufer, die bei einer geführten
Tour gezeigt werden.
Am Ausläufer des Gebietes der Salinen befindet sich zwischen Hyeres und Carqueiranne die antike
Festungsstadt Olbia. Im vierten Jahrhundert v. Chr. von den Griechen als Festungsstadt und
Seehandelskontor von Massilia (Marseille) gegründet, sollte es die von Marseille und Nizza kommenden
Schiffe vor den Überfällen der Piraten und den Liguren schützen. Danach übernahmen die Römer die Stadt,
verließen diese aber nach dem Untergang des Römischen Reiches. Erst im Mittelalter wurde sie von Mönchen
wieder besiedelt. Heute macht die Mischung aus Überresten griechischer, römischer und mittelalterlicher
Gebäudereste und Gegenständen der verschiedenen Epochen den Reiz dieser Stätte aus.
Sage und Schreibe 13 Museen und Denkmäler gibt es in Toulon zu besichtigen, dessen wichtigste sicher das
Kunstmuseum, das Museum asiatischer Kunst, das Marinemuseum, das Naturkundemuseum und das Museum der
Geschichte Toulons sind.
In 20 Parks und Gärten entspannen sich nicht nur die Einwohner Toulons, die verschiedenen Ausrichtungen
sind sehenswert. Im Park „du pré Sandin“ gibt es sogar Plätze um sich nach dem Flanieren über die Wege,
die von einem Kanal mit Springbrunnen begleitet werden, beim Boule spielen zu entspannen. Im „Parc des
Oiseaux“ werden sich Familien besonders wohlfühlen, denn neben den Grünflächen gibt es einen Zoo mit
Tieren. Exotisch erscheint dagegen der „Parc d’Acclimatisation“. Viele Palmen und Blumen säumen hier die
Wege, die von Skulpturen durchbrochen werden. Im „Jardin Toucas“ wurden zahlreiche Kakteen an den Wegen,
von denen aus man einen Blick bis zum Meer hat, entlang gepflanzt. Direkt am Meer befindet sich der „Jardin
Amiral Orosco“, wo man auch gerne eine Runde Boule spielt.
An zehn Stätten der Stadt Toulon werden Theateraufführungen, Musik und Komödie gezeigt.
In Seyne-sur-Mer, das sich westlich an Toulon anschließt, befindet sich das Fort Balaguier. Zunächst
jedoch wurde der Hafen von Toulon 1524 mit einem Turm versehen, der ihn schützen sollte, 1634 richtete
Kardinal Richelieu die Bitte an Louis XIII., den Hafen auch auf der gegenüberliegenden Seite zu schützen,
denn der Hafen prosperierte, sodass der erste Turm für einen umfangenden Schutz nicht mehr ausreichte. Das
Fort Balaguier wurde 1636 gebaut und ist heute noch zu besichtigen.
Im Hafen werden Rundfahrten zu verschiedenen Themen angeboten. Die Abfahrtszeiten erfahren Sie vor Ort
oder im „Office du Tourisme“.
La-Seyne-sur-Mer/Six-Fours-les-Plages
Zwischen La-Seyne-sur-Mer und
Six-Fours-les-Plages befindet sich der „Foret de Six Fours“ auf einer
Landzunge. In diesem Naturschutzgebiet können Sie auf den ausgeschilderten Wanderwegen verschiedenste
geschützte Pflanzen entdecken. Vor allem im Frühjahr erwartet Sie hier ein wahres Blütenmeer.
Das Stadtbild von La-Seyne-sur-Mer wird von der Festungsanlage im Jahr 1875 erbaut wurde bestimmt, die
auch heute noch vom Militär genutzt wird. Von hier hat man einen wunderschönen Überblick über das Meer und
die angrenzenden Städte, wie Bandol und Toulon.
Sehenswertes Bandol/Saint Cyr Sur Mer
Bandol steht unter dem Motto „blau oder grün“, da hier sowohl das Baden, als auch das Wandern an der
grünen Küste entlang im Vordergrund stehen. Gerade dieser Landstrich ist für den ursprünglichen Charakter
seiner Küste berühmt. Geführte Touren am Meer entlang folgen den „sentiers littorales“ (Küstenfußweg) mit
ihrer ganz besonderen Flora. Eine zwölf Kilometer lange Wanderung mit geringem Schwierigkeitsgrad führt
beispielsweise über Bandol – La Madrague – Les Lecques.
Viele verschiedene Anbieter von Bootsfahrten, eine Segelschule und auch Jetskiverleihe machen hier das
Meer zum Erlebnispark.
Außerdem ist der Ort Plan de Castelet und seine Umgebung als eines der besten Weinbaugebiete Frankreichs
bekannt. Dessen Wein sollte man in der über 150 Jahre alten „Domaine Tempier“ unbedingt kosten, denn der
Wein der Familie Peyraud genießt Weltruhm.
Fährt man nun wieder westlich Richtung Meer stößt man auf den kleinen Ort Saint Cyr sur Mer. Hier kann die
ganze Familie einen aufregenden Tag im Aqualand verbringen. Attraktionen sind Rutschen und viele Becken,
von denen eines nur den Kleinsten bestimmt ist.
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