Dalmatien - Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Süddalmatien
 Hier herrschen nicht nur im Wasser die höchsten Temperaturen
in Kroatien. Auch die
Landwirtschaft profitiert von den bis zu 2700 Sonnenstunden im Jahr. Vor allem in Neretva-Delta, in dem der stetige Süßwasserzufluss für eine gute Bewässerung sorgt, werden
Früchte, wie Orangen und Pfirsiche angebaut. Diese sollten Sie unbedingt probieren, denn vor
Ort erhalten Sie die frischsten Produkte, die Dalmatien zu bieten hat. Gute Weine, Olivenöl
und andere Spezialitäten machen Ihren Aufenthalt in einem der Hotels, Ferienhäuser oder
Ferienwohnungen in Süddalmatien zum Schlemmerurlaub. Sehenswürdigkeiten sind hier aber vor
allem die Inseln
Ferienhaus oder Ihre Ferienwohnung für den Urlaub an der Adria,
Dalmatien.
Neretva-Delta
Der Fluss Neretva entspringt im Zelena-Gora-
Gebirge und ist 225 Kilometer lang. Auf dem Weg nach Dalmatien passiert er Mostar, um dann nach der Grenze
von Bosnien- Herzegowina rund 22 Kilometer durch Dalmatien bis zur Küstenstadt Ploce zu führen. Hier
zweigt sich der Fluss in drei Arme auf und bildet das fruchtbare Neretva-Delta, für das Süddalmatien so
bekannt ist. Eine vielfältige Fauna und Flora hat hier ein zuhause gefunden. Zugvögel machen auf ihrem
Flug in Richtung Norden einen Zwischenstopp im Delta, das ausreichend Futter und Schutz bietet.
Folgt man dem Fluss in Richtung Norden, bietet sich ein unglaubliches Naturschauspiel: durch die
Karstlandschaft, die sich durch den Kalkstein so rau präsentiert, bilden sich türkisblau schimmernde
Becken, wie sie schöner nicht sein könnten. Klettern ist hier ebenso beliebt, wie Wandern und Kajak
fahren. In Ploce beginnen viele Flussfahrten, die Sie in die wilde Natur der Neretva entführen.
Die antike Stadt Narona befindet sich heute noch zum größten Teil unter dem kleinen Dorf Vid, das in der
Nähe von Metkovic am Flusslauf der Neretva liegt. Hier gibt es auch ein Archäologisches Museum, das die
Funde, vor allem eine große Anzahl an Statuen und 900 weitere Fundstücke, ausstellt. Besuchen Sie auf dem
Rückweg auch das Ornithologische Museum in Metkovic.
Ploce
Ploce, die Stadt, die in der Flussmündung der Neretva
auf einer Halbinsel liegt, hat die beste Fährverbindung nach Trpanj auf der gegenüberliegenden Halbinsel
Peljesac. Am Hafen in Trpanj gibt es einige Bars und Restaurants entlang der Hafenpromenade. Von hieraus
beginnen wiederum Ausflüge an die Süßwasserseen im Hinterland der Insel, wo Fischen und Jagen möglich
sind. Von Trpanj aus sollten Sie auch unbedingt Nakovana besuchen, denn hier gibt es eine Höhle, in der
zahlreiche historische Fundstücke aus illyrischer Zeit gefunden wurden. Die geführten Touren zu den
Höhlen, beinhalten meist auch eine Wanderung zum Berg Sveti Ilija.
Nationalpark Mljet
Der Nationalpark Mljet umfasst nahezu die
ganze gleichnamige Insel. Sie befindet sich im Süden Dalmatiens und erstreckt sich über eine Länge von 37
Kilometern. Der Park selbst besteht seit 1960 und stellt auch eine der ersten Bemühungen dar Naturschutz
an der Adria einzuführen. Die vielen Wälder, die die Insel zum größten Teil bedecken, machen Sie zur
Grünen Oase.
Hier kann man im Sommer im Schatten wandern und Rad fahren, denn es gibt viele ausgeschilderte und
geeignete Wege. Die Landschaft, die von weißem Kalkgestein geprägt ist, weist die typischen Besonderheiten
auf. Die Erosion lässt Teile des Gesteins verwittern und hinterlässt viele Höhlen und die so spektakulär
verkarstete Landschaft. Besonderheit sind hier Seen, die entstehen und durch Einsturz manchmal wieder
verschwinden. Doch nicht nur die Welt über dem Wasser ist geschützt. Auch im Meer gibt es Arten, die es
sonst nirgends gibt. Für Taucher ist hier der ein oder andere Tauchgang sicherlich ein Muss.
Dubrovnik – die Perle der Adria
Schon allein der Beiname
„Perle der Adria“ verrät, was Sie hier in Dubrovnik erwartet. Die Altstadt, die seit 1979 zum Welterbe der UNESCO
zählt, ist auf jeden Fall einen Ausflug vom Hotel oder der Ferienwohnung aus wert. Die
Entstehungsgeschichte der Stadt ist wie bei vielen der dalmatinischen Städte dramatisch: die Bevölkerung
des heutigen Cavtat floh vor einfallenden Awaren und Slawen auf die so steil zum Meer hin abfallenden
Halbinsel. Immer wieder musste sich die Stadt Angriffen verschiedener Völker erwehren, bis ab dem 13.
Jahrhundert Verhandlungsgeschick und eine erblühende Flotte der Stadt dazu verhalfen, als eigener Staat
bestehen zu können. Durch das verheerende Erdbeben 1667 und durch konkurrierende Staaten, wie Frankreich
und England, die zu dieser Zeit begannen in die Seefahrt einzusteigen, war der Niedergang der Stadt
besiegelt. Bereits am Ende des 19.Jahrhunderts begann sich der Fremdenverkehr zu entwickeln.
Umrunden Sie die sehenswerte Altstadt auf zwei Kilometern Länge auf der Stadtmauer und nutzen Sie
anschließend die Gelegenheit bei einem Bummel durch die Altstadt die kleinen Restaurants und Läden zu
entdecken. Die Stradun führt Sie wie von ganz allein an den Stadthäusern, die sich von außen immer
gleichen, vorbei. Diese Straße weist zusammen mit der Querstraße auf deren Entstehung zu römischer Zeit
hin, die einst der Meerarm war, der die Insel vom Festland trennte. Sehenswert sind außerdem:
Franziskanerkloster, Klostermuseum, Onofrio- Brunnen und der Sponza- Palast.
Vom Hafen, der etwas außerhalb der Altstadt liegt, verkehren einige Ausflugsboote zu den elafitischen
Inseln. Hier befinde sich neben schönen Badebuchten eine große Auswahl an gemütlichen Ferienwohnungen,
Hotels und Ferienhäusern.
Molunat
Molunat ist der südlichste Ort Dalmatiens. Die Grenze
zu Montenegro befindet sich nur wenige Kilometer entfernt. Bestimmt wird hier das tägliche Leben
inzwischen vom Tourismus, wovon die zahlreichen Ferienhäuser und Ferienwohnungen zeugen. Doch immer noch
präsentiert sich das ehemalige Fischerdorf idyllisch auf dem Übergang zur Halbinsel mit vielen malerischen
Buchten. Hier kann man jede erdenkliche Sportart ausüben, denn an den felsigen Abschnitten ist Tauchen
nicht nur beliebt, sondern die Unterwasserfauna und –flora spektakulär. In wenigen Kilometern von Molunat
beginnt der Naturpark Prevlaka. Die Gegend ist gut erschlossen für das Wandern, Klettern und Mountainbike
fahren.
© Copyright Bilder: fotolia
Fotograf: LianeM, LianeM, LianeM
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