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Insel Sizilien - Wanderurlaub auf der Mittelmeer Insel - Ferienhausurlaub

Orts-Informationen zu:

Sizilien

Der Ätna, Sizilien
Es gibt viele Möglichkeiten Sizilien zu entdecken: mit dem Auto, mit der Bahn oder mit dem Fahrrad. Doch nur beim Wandern erlebt man die atemberaubende und abwechslungsreiche Natur der Insel so hautnah.

Viele ausgeschilderte Wege, aber auch geführte Touren, führen durch das historisch als auch landschaftlich bedeutsame Territorium. An erster Stelle als Wanderziel steht sicher der Ätna, es gibt aber auch viele reizvolle Schluchten oder Wege, die jede Wanderung einzigartig machen. Nutzen Sie den Aufenthalt in Ihrem Ferienhaus, dem Hotel oder der Ferienwohnung, um Siziliens Natur hautnah zu erleben.

 

Wanderungen am Ätna, dem Wahrzeichen von Sizilien

 

Ferienwohnung / Ferienhaus auf Sizilien

 

Wandern auf der Insel Leni, Sizilien

Wanderung zum Ätna - nie ohne Führer!

Auf den Ätna zu steigen ist nicht ungefährlich, deshalb sollte man nie ohne Führer gehen. Die ortskundigen Guides kennen nicht nur die Gefahrenzonen des Vulkans, sondern auch viele Details der Geologie und auch die Geheimtipps. Da der Ätna bis zu einer Höhe von 3000 Metern aufragt, muss man auch im Sommer mit kühler Witterung rechnen. Sandalen oder Schuhe mit Absatz sind in jedem Fall ungeeignet, denn die Auf- und Abstiege sind nicht nur steil, sondern mit Sand und Geröll bedeckt.

Glühende Lavaströme sind nicht immer zu sehen
Nicht immer gibt es glühende Lavaströme zu sehen, doch allein die weite Sicht, die man an klaren Tagen vom Kraterrand über das Umland hat, belohnen für die Mühe des Aufstiegs. Fumarolen, aus denen heiße schwefelhaltige Gase aufsteigen, sollten dagegen bei jeder Tour zu finden sein.

Die meisten Touren beginnen am „Refugio Sapienza“, das unterhalb des Gipfels auf einer Höhe von knapp 2000 Metern liegt. Bis hierher kann man mit dem Auto oder dem Bus von verschiedenen Orten unterhalb des Ätna gelangen und eine der geführten Touren mitmachen. Bis zur Höhe von 2800 Metern ist es erlaubt auch ohne Begleitung aufzusteigen, auf dieser Höhe ist aber der Einblick in einen der vier Krater aber noch nicht möglich.

Um den Gipfel des Ätna herum führt die „Pista Alto Montana“. Für die anspruchsvolle Tour sollte man sich mehrere Tage Zeit nehmen Entlang der Piste gibt es zwar immer wieder Hütten, in denen man auch übernachten kann, doch mit einem Zelt ist man darauf nicht so sehr angewiesen. Zwei Grotten, unter anderem die „Grotta del Gelo“, in der auch im Sommer noch Eis konserviert bleibt, liegen auf dem Weg. Womöglich werden Sie auf dieser Wanderung die raue Landschaft um den Ätna komplett alleine erleben können, denn nur wenige wagen eine mehrtägige Tour. Doch auch bei dieser Wanderung gilt: richtige Ausrüstung ist unbedingt notwendig. Start der Tour ist unterhalb des „Refugio Sapienza“, in dessen Nähe der “Nuova Gussonea”, ein botanischer Garten mit den Pflanzen, die am Ätna vorkommen, liegt.

Blick auf den Etna, SizilienBesondere Anziehungskraft übt am Ätna auch das Valle de Bove, das Ochsental, aus. Hier fließt bei Ausbrüchen immer wieder die Lava an den Flanken des Ätna herab, zuletzt 2008. Um zu diesem Tal zu gelangen folgt man von Zafferana Etnea der Straße bis zum Parkplatz. Hier beginnen die Wanderwege auf den Monte Zoccolaro, auf denen man immer wieder gute Ausblicke auf die nun erkalteten Lavaströme und die Felder mit den riesigen Gesteinsbrocken hat.
Von den rund 200 Grotten, die bei den verschiedenen Ausbrüchen entstanden sind, kann man einige begehen. Es bietet sich auch hier eine geführte Wanderung an, denn die über das gesamte Gebiet des Ätna verteilten Höhlen sind für einen Ortsunkundigen nicht unbedingt leicht auszumachen.
Weitere interessante Wege am Ätna führen um die Monti Sartorio und den Monte Nero mit der Grotte „Lamponi“ herum.

Alle Unterregionen auf Sizilien:

Sizilien

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„Parco Fluviale dell’Alcantara“

Am Fuße des Ätna schlängelt sich der Fluss Alcantara auf einer Länge von rund 50 Kilometern entlang. Die Quelle entspringt in den Monti Nebrodi und mündet bei Giardini Naxos ins Meer.
Viele Wanderwege, die ihren Anfang bei Castiglione di Siclia haben, führen in dieser immergrünen Schlucht entlang. „Gole Alcantara“ heißen die Schluchten, die der Fluss über Jahre hinweg in das Gestein geschnitten hat. Kleine Buchten mit weißem Sand laden zum Baden im frischen klaren Wasser ein. Neben diesen Orten, an denen man eine gemütliche Rast einlegen sollte, kann man an den Ufern des Alcantara immer wieder die besonderen Lavagesteinsformationen bewundern. Bei einem Ausbruch des Vulkans Moio, der ein Nebenkrater des Ätna ist, erstarrten Sie schneller als dies gewöhnlicherweise der Fall ist und bildeten Säulen. Diese wurden durch den Fluss ausgewaschen und bilden jetzt eine natürliche Begrenzung.
Seit 2001 ist der Fluss und das angrenzende Gebiet zum „Parco Fluviale dell’Alcantara“ erklärt worden. Die Vereinigung des Parks bemüht sich neben dem Naturschutz, Informationen über die Besonderheiten des Gebiets mit der abwechslungsreichen Landschaft weiterzugeben. In Francavilla di Sicilia beginnen geführte Trekkingtouren, doch es ist von hier aus auch problemlos möglich, die atemberaubende Landschaft auf eigene Faust zu erkunden.

 „Parco delle Madonie”

Ein weiterer Park, in dem man schön wandern kann, ist der „Parco delle Madonie“. Hier ziehen sich ausgeschilderte Forst- und Wanderwege durch die wunderschöne Landschaft, in der im Frühjahr die Orchideen blühen und im Sommer die Kork- und Steineichen Schatten spenden. An der hellen Kalkkarstlandschaft mit Einschlüssen von Muscheln, die in schönem Kontrast zu den schwarzen Flanken des Ätnas steht, kann man erkennen, dass die Insel aus dem Meer aufgestiegen ist.
Im kleinen Piano Pomo, das direkt im Park liegt, stoßen Sie auf eine regionale Besonderheit: Riesenstechpalmen mit einer Größe von bis zu 15 Metern ragen hier in den Himmel. Alleine durch die Höhenunterschiede, die Berge ragen vom Meer bis zu fast 2000 Metern auf, machen die Flora sehr vielfältig. Hier ist Wandern eine Hausforderung und ein unvergleichliches Naturerlebnis zugleich. Auch hier sollte man festes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mit sich führen, dann ist diese Wanderung sicher ein unvergleichliches Naturerlebnis.

Anapo- Schlucht mit den Nekropolen von Pentalica

Rund 30 Kilometer westlich von Syrakus befindet sich der kleine Ort Sortino. Hier beginnt eine kulturell besonders interessante Wanderroute, die Sie bei einem Aufenthalt in einem der Ferienhäuser oder Hotels der Insel nicht verpassen sollten. Die Tour führt durch die Anapo- Schlucht in den Monti Iblei, in denen die Sikuler einst rund 5000 Gräber anlegten. 1300 v. Chr. flüchteten sie von der Küste her vor Eindringlingen und nutzten Höhlen oder aber auch in den Fels gehauene Ausschachtungen als Gräber. Wenn man während dem Durchqueren des Tals den Blick auf die Felswände richtet, fallen die Höhlen, die 2005 zum Welterbe der Menschheit erklärt wurden, immer wieder ins Auge. Um alles zu erkunden und gleichzeitig zu entspannen, sollte man ein wenig Zeit mitbringen.

Cava Grande del Cassibile

Das Tal, das das Wasser über Jahrtausende in den Fels geschliffen hat, befindet sich acht Kilometer nordöstlich von Avola. Hier finden Sie vor allem im Frühjahr eine Fülle seltener blühender Pflanzen, wie die Ragwurz, eine Orchidee, die nur auf Sizilien vorkommt. Auf der rund zehn Kilometer langen Wanderung durch die Schlucht, die bei Cassibile ins Meer mündet, werden Sie außerdem auf Gräber der Sikuler stoßen, die ihre Toten in den Höhlen der Schlucht begruben. Neben Natur und Geschichte locken hier die durch den Kalkstein blauen Wasserbecken zum Baden.

Wanderung im Tal der Tempel bei Agrigent

Eine weitere Wanderung durch historisch bedeutsame Gegend findet man im Tal der Tempel. Auf einem Hochplateau in unmittelbarer Nähe zum heutigen Agrigent präsentieren sich die Gebäude der Antike. Bereits seit 1997 zählt diese Stätte zum Weltkulturerbe der UNESCO. Akragas wurde 582 vor Chr. hier erbaut und erlebte als griechische Polis eine ungeahnte Blüte. Die zwölf Tempel, deren wichtigster der Concordiatempel ist, begeistern noch heute. Auch hier sollte man viel Zeit mitbringen, um die Zeugen der Vergangenheit gebührend betrachten zu können.

 

   

Autor:

Patrick Schnurr