Italienische Adria: Wandern in den Regionen entlang der Adria
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Nicht nur Badeurlauber finden in der Region zwischen dem Golf von Triest und der
Meerenge von Otranto ihr Paradies. Auch Wanderer und Liebhaber weiterer Sportarten wie Radfahren oder
Golfen können hier zwischen zahlreichen Möglichkeiten in traumhaft schönen Gebieten in den Regionen
entlang der italienischen Adria wählen.
Wanderern bieten sich abwechslungsreiche Wanderrouten durch eine herrliche Landschaft an. Es gibt Ebenen,
duftende Pinienwälder, geheimnisvolle Berge und in manchen Regionen auch eine Felsküste, die zu langen
Spaziergängen oder Wanderungen einlädt. Für Erwachsene gibt es unterwegs viel zu sehen wie historische
Dörfer, alte Kirchen und Klöster und andere Baudenkmäler und auch Kinder haben hier ihren Spaß.
Die Natur bietet eine wunderschöne vielseitige Flora mit
Macchia, Pinien, Oliven, Steineichen, Zitrusplantagen, Weingärten,
wilden Kräutern und vielem mehr und auch die Fauna ist aufgrund
der teilweise fast unberührten Natur voll mit Überraschungen, sei
es dass man einen der seltenen Adler im majestätischen Flug
beobachten kann, einen Bären trifft, den Weg eines einsamen Wolfs
kreuzt oder aber ein Moorhuhn aufschreckt.
Gerade der Kontrast von teilweise bergigem Hinterland und der meist sandigen, flachen Küste machen die
Adriaregion so attraktiv. Hier kann man hervorragend einen Wanderurlaub mit einem Badeurlaub verbinden.
Ferienhäuser und Ferienwohnungen an der italienischen Adria:
Alle Unterregionen an der Adria:
Adria
Friaul-Julisch Venetien
Diese Region im Nordosten Italiens ist geprägt durch herrliche Berglandschaften, die Wanderer dazu
einladen, die Natur zu Fuß zu erkunden. Hier gibt es im Hinterland wunderschöne Berge wie die Friaulischen
Dolomiten, die Karnischen Alpen und die Julischen Alpen. Auch das Hügelland des Collio-Gebietes ist sehr
attraktiv für Wanderer, es reicht im Süden als felsige Küstenlandschaft bis ans Meer.
Sowohl im Frühjahr, im Sommer, als auch im Herbst lädt die Region dazu ein, hier einen schönen
Wanderurlaub zu verbringen. Fernab von jedem Trubel und Alltagsstress kann man zwischen 54 ausgewiesenen
Wanderwegen wählen und durch herrliche Blumenwiesen mit seltenen Orchideenarten, duftende Wälder mit mehr
als tausend Pilzsorten sowie über majestätische Berggipfel wandern. Es gibt Wege für Familien mit Kindern
als auch Wege für Anspruchsvolle bis hinauf auf 2000 Meter Höhe.
In zahlreichen schönen und traditionellen Almwirtschaften, kann man rasten und ein schmackhaftes Vesper
einnehmen. Häufig werden auf den Sennerhütten auch Käse und weitere Produkte hergestellt, die man
natürlich probieren sollte.
Unterwegs in dieser herrlichen Landschaft kann man durchaus auch einmal auf einen Luchs, eine Gämse oder
einen Waschbären treffen.

Venetien
Im Norden Italiens gelegen bietet Venetien dem Wanderurlauber eine herrliche
Gebirgsregion, die venezianischen Alpen. Sie sind im Winter eines der bekanntesten Skigebiete Italiens mit
dem berühmten Wintersportort
Cortina d'Ampezzo.
Im Herbst, Sommer und Frühjahr kommen Wanderer hier voll auf ihre Kosten. In der Umgebung von Cortina
d'Ampezzo gibt es sagenhafte 300 Kilometer Wanderrouten und ca. 56 Schutzhütten.
Die Landschaft Venetiens bietet neben der Hochgebirgsregion der Alpen mit dem 1770 Meter hohen Monte
Grappa auch die Feuchtgebiete des Po-Deltas und die bei Wanderern so beliebten idyllische
Hügellandschaften mit vielen Zypressen.
Wer die Region zu Fuß erkunden will hat mit dem kleinen Ort Bassano del Grappa einen idealen
Ausgangspunkt. Hier, am Fuße des Monte Grappa, kann man im idyllischen Brenta-Tal kleinere Wanderungen mit
Kindern unternehmen, oder auf schönen Panorama-Wanderungen bis hinauf zum Monte Grappa steigen.
Es gibt zahlreiche interessante und schöne Wanderziele, wie die malerische Hochebene Altopiano di 7
communi oder die Schlucht von Valstagna, die mit der Chiesa di Sasso durch eine Treppe mit 4.444 Stufen
aus dem 14. Jh. verbunden ist und vieles mehr. Venetien besticht nicht nur durch seine Märchenstadt
Venedig, sondern auch durch wunderschöne Naturlandschaften, in denen es immer wieder kulturelle Highlights
zu besichtigen gibt. Diese Landschaft zu Fuß zu erkunden ist ein einzigartiges Erlebnis.
Emilia Romagna
Neben ihren interessanten Städten wie Bologna, Ferrara, Modena, oder Ravenna hat die reiche Region
Emilia Romagna auch Naturliebhabern einiges zu bieten. Ein Viertel der
Region besteht aus Bergen und Wald und steht zum Teil unter Naturschutz.
Es gibt hier an der Grenze zur Toskana liebliche Hügellandschaften mit sanften Weinbergen, und Tälern und
auch die Berglandschaften des Apennin, die bis auf 2000 Meter hinaufreichen.
Wanderern werden hier herrliche Wanderrouten durch fast unberührte Natur geboten, und viele interessante
Wanderziele wie alte Dörfer, majestätische Burgen und Ruinen.
Schöne Wanderungen kann man zum Beispiel im bergigen Hinterland von Parma unternehmen, hier sind
interessante Wanderziele die Burg von Rossena und danach die herrlich gelegenen Ruine von Canossa. Von
hier aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf die Umgebung bis hinauf zum 2000 Meter hohen Corno alle
Scale.
Schöne Wanderungen gibt es auch von Modena aus, einer Stadt die mit einem zum UNESCO Weltkulturerbe
erklärten Glockenturm und vielen anderen Sehenswürdigkeiten aufwartet. Man kann von hier aus zur Abbazia
di Monteveglio hinauf wandern. Sie liegt inmitten eines befestigten Borgo. Von hier aus geht es auf einem
wunderschönen Panoramapfad wieder hinunter.
Auch die alte Burg Saiano, das kleine Dorf Montbello, hoch oben in den Bergen, von wo aus man einen
fantastischen Blick hat, das Tal der Merecchia oder das Bergdorf San Leo sind wunderschöne Wanderziele.
Diese Region ist mit ihren weiten Sandstränden und den hohen Bergen sehr attraktiv für einen vielseitigen
Urlaub.
Marken
Marken ist eine Region mit sehr unterschiedlichen Landschaften. Von einem
schmalen flachen Küstenstreifen ausgehend steigt die Landschaft langsam an zu anmutigem Hügelland und geht
schließlich in Gebirge über mit bis zu 2476 Meter hohen Bergen (Monte Vettore)
Wanderer finden in jeder der drei so unterschiedlichen Landschaften schöne Routen. Die Küste bietet
teilweise eine herrliche, teils bizarre Steilküste mit Kalksteinfelsen an der entlang traumhaft schöne
Wege führen. Im sanften Hügelland, mit seinen fruchtbaren Feldern und Plantagen, lässt es sich mit der
ganzen Familie angenehm wandern.
Die geheimnisvollen Sibillinischen Berge schließlich sind das Trekking-Highlight der Marken, hier gibt es
zahlreiche interessante Routen, die durch wundervolle Gebirgslandschaft mit Schluchten und zahlreichen
Grotten führen. Sie erstrecken sich über eine Strecke von 40 Kilometern. Wandern Sie durch das Reich der
sagenumwobenen Seherin Sibylla, nach der eine der bekannten Grotten benannt wurde, und lassen Sie sich von
der harmonischen und fast unberührten Landschaft verzaubern! Hier kann man sich auf mittelalterliche
Spurensuche begeben, denn im Nationalpark „Parco nazionale dei Monti Sibilini“ gibt es viele idyllische
kleine Orte aus dem Mittelalter mit hübschen alten Mühlen und schönen romanischen Kirchen. Die Fauna und
Flora in dieser Gegend ist einzigartig, hier trifft man auf so selten gewordenen Tiere wie Steinadler,
Wölfe oder Wanderfalken.
Beliebte Wanderziele sind der Nationalpark der Sibillinischen Berge, der Monte Vettore, der sich etwa in
der Mitte des Nationalparks befindet, der tiefblaue Bergsee Lago di Pilato auf 1500 Meter Höhe, die Teiche
von Accumoli, die Pian Grande mit Casteluccio, die wilde Schlucht Gola dell’Infernaccio (Höllenschlucht),
das eindrucksvolle Ambro-Tal, die Schlucht des Fiastrone Flusses und die Grotte der Fratres. Diese Region
bietet Ruhe und Harmonie, und traumhafte Wandererlebnisse weitab von jedem Touristenrummel.
Abruzzen
Die Abruzzen in Mittelitalien verwöhnen ihre Besucher im Osten mit schönen Sandstränden und im Westen mit
der herrlichen Gebirgslandschaft des Apennins. Wanderer können hier auf zahlreichen Wegen die tiefen
Schluchten, geheimnisvollen Grotten und die bekannten Naturschutzgebiete Gran Sasso, Maiella und d´Abruzzo
im Valle del Sangro erkunden. Der See Scanno liegt im Naturschutzpark der Abruzzen und ist besonders
schön. Der Nationalpark Gran Sasso ist Heimat des südlichsten Gletschers Europas, des 2.912 Meter hohen
Corno Grande und bietet zahlreiche fantastische Wanderwege.
Der Nationalpark Maiella ist von einem imposanten runden Bergmassiv geprägt mit dem höchsten, 2.795 m
hohen Berg Monte Amaro.
Der Abruzzen-Nationalpark hat sehr viele schöne Wälder und malerische Seen. Hier lässt es sich wunderbar
wandern. Die Landschaft ist vielseitig und wunderschön mit Blumenwiesen, dichten grünen Wäldern und
schroffen Berggipfeln.
Schöne Wanderziele sind das Tal des Fosso Vandra, das sehr idyllisch ist und vom mittelalterlichen
Städtchen Opi aus zu erreichen ist, der Barrea-Stausee mit dem eindrucksvollen Valle di Rose, das Valle
Iannanghera mit einem Wolfsgehege, der ursprüngliche Ort Scanno, von dem aus ein Panoramaweg durch das
Iovana-Tal um die Montagna Precchia führt, der Pass San Leonardo im Maiella-Nationalpark. und das
Ruinendorf Roccacaramanico, der Corno Grande im Gran Sasso Nationalpark, die Orfento-Schlucht und die halb
verfallene Ermeiten-Abtei San Onofrio und vieles mehr.
Molise
Molise gilt unter Italienurlaubern noch als Geheimtipp, denn hier ist der Rummel des Tourismus noch nicht
angekommen und die die fast unberührte Landschaft ist wunderschön und grün, einmal sanft und einmal rau.
Neben der flachen Küste gibt es hier herrliche Berge und wundervolle Landstriche, die unter Naturschutz
stehen.
Die Region Molise wurde von der UNESCO wegen ihrer unberührten und ursprünglichen Natur zur Biosphäre
erklärt. Wanderer finden herrliche Wege in den verschiedenen Naturschutzgebieten wie zum Beispiel in der„oasi
naturale di Guardiaregia“ und der „oasi di Bosco Casale“. Sie sind Lebensraum für einzigartige Flora und
Fauna, mt Eichen, Eschen, Hainbuchen sowie Erlen und die Tiere sind ebenso beeindruckend, man kann
Fischotter, Dachse, Steinadler, Gänsegeier oder Gabelweihen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
Von der flachen Küste nach Westen hin steigt die Landschaft langsam an zu sanftem Hügelland und
schließlich zu Gebirge mit schroffen Schluchten und grünen Wäldern. Wanderer finden hier zahlreiche schöne
Wanderrouten durch eine ruhige und harmonische Natur.
Im Herzen des Apennins, in der Provinz Isernia, befindet sich das Sannio-Gebirge, das Wanderern,
Bergsteigern, Freeclimbern und Mountainbikern viele interessante Routen bietet.
Wer Ruhe und ursprüngliche Natur sucht, ist in der Region Molise am richtigen Ort!
Apulien
Im Süden Italiens gelegen bietet auch diese Region nicht nur Badefreunden die Möglichkeit einen erholsamen
Urlaub zu verbringen.
Neben sagenhaften 200 Kilometern Küste hat Apulien auch wunderschöne sanfte
Hügellandschaften. Hier kann man ausgedehnte Wanderungen unternehmen, sowohl im Landesinneren als auch
entlang der schönen Küste.
Im Norden von Apulien gibt es traumhafte Küsten mit dichten Laubwäldern und schönen Stränden. Hier kann
man mit der ganzen Familie lange erholsame Spaziergänge am Strand oder Küstenwanderungen mit herrlichen
Ausblicken aufs Meer und die Küste unternehmen.
Weiter zum Süden hin ist das fruchtbare Land hügelig und hier stehen überall die berühmten Bauwerke
Apuliens, die Trulli genannten Rundhäuser. Auch hier gibt es viele schöne Wanderwege durch Weinberge und
grüne Gärten und Plantagen. Beliebte Wanderziele sind die Höhlenwohnungen und Grottenkirchen bei Matera.
Sie wurden zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Weiter südlich befindet sich die wellige Ebene des Salento.
Hier wachsen viele Olivenbäume und Pinien und es gibt herrliche Steilküsten.
Da es in Apulien auch im Winter noch schön warm ist, können Wanderer in dieser idyllischen und
abwechslungsreichen Region das ganze Jahr über wandern.
Und wer nach einem aktiven Wandertag besonders gut entspannen und sich verwöhnen lassen möchte, kann dies
besonders gut in einem der Kurorte, wie Torre Canne oder Santa Cesarea Therme tun.
Schöne Wanderwege an der reizvollen Küste sind zum Beispiel der Weg zwischen Otranto und Porto Badisco,
entlang der Steilküste mit zahlreichen idyllischen Buchten oder der malerische Weg bei Gallipoli. Auch
entlang der Küste zwischen Peschici, Vieste und Lago Varano führt ein herrlicher Wanderweg mit traumhaften
Ausblicken.
Ein schönes Wanderziel im Gargano ist das alte Stauferschloss, Castel del Monte, aus dem 13. Jahrhundert
und der Foresta Umbra, der ursprüngliche Wald mit Buchen, Bergahorn und Eiben.
Rund um Alberobello kann man auch eine Trulli-Rundwanderung durch
schöne Landschaft mit Feldern und Gärten unternehmen und die hübschen kleinen Häuser mit den Runddächern,
die sowohl in Alberobella als auch in der Umgebung zu finden sind, bestaunen. Es gibt noch viele schöne
weitere Wanderziele in der herrlichen Naturlandschaft Apuliens, lassen Sie sich von der Natur und dem
milden Klima bezaubern!
© Copyright image Noale, Venezia:
Archive of the Tourist Board of the
Province of Venice
Bilder Copyright: Fotolia
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