Regionen von Italien - Die Adria – Eine der beliebtesten Ferienregionen
Europas
Das Adriatische Meer -
Die italienische Adriaküste - Friaul- Julisch - Venetien - Emilia Romagna - Marken - Abruzzen - Molise - Apulien
Das Adriatische Meer
Das Adriatische Meer, auch Adria genannt, ist ein Teil des Mittelmeers und befindet sich zwischen der
Apenninhalbinsel und der Balkanhalbinsel. Es wurde nach der Stadt Adria in
der italienischen Provinz Rovigo benannt. Anrainerstaaten sind
Italien, Slowenien,
Kroatien, Bosnien und
Herzegowina, Montenegro und Albanien.
Das Adriatische Meer hat eine Längenausdehnung von etwa 800 Kilometern und eine Breite von
durchschnittlich 160 Kilometern. Im Norden ist es nur bis zu 262 Meter tief, während es im Süden Tiefen
bis zu 1260 Meter erreicht.
Der Salzgehalt schwankt zwischen 2,5 und 3,9 Prozent.
Das Adriatische Meer reicht vom Norden bis hinunter zur Straße von Otranto. Dies ist eine Meerenge auf der
Höhe des Stiefelabsatzes und bezeichnet die schmalste Stelle zwischen den beiden Halbinseln. Zwischen dem
italienischen Otranto und dem albanischen Vlora ist das Meer nur 71 Kilometer breit. Das Meer, das sich
südlich dieser Meerenge befindet, ist das Ionische Meer.
Das Wasser ist relativ sauber, im Jahre 2004 ergab ein vom ADAC beauftragter Test an der italienischen und
der kroatischen Küste eine Wasserqualität die weitestgehend gut bis sehr gut war.

Ferienhaus, Ferienwohnung an der italienischen Adria:
Alle Unterregionen an der Adria:
Adria
Die italienische Adriaküste
Dank des angenehmen Klimas und der wunderschönen Badestrände sind die Küstenregionen des Adriatischen
Meeres ein beliebtes Urlaubsziel.
Die italienische Adriaküste ist mehr als 500 Kilometer lang und reicht von Triest im Norden bis nach
Otranto im Süden. Sie erstreckt sich entlang von 7 der insgesamt 20 Regionen Italiens. Von Norden nach
Süden sind das: Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Emiglia-Romagna, Marken, Abruzzen, Molise und Apulien.
Die beiden Hauptbuchten sind der Golf von Venedig im Norden und der Golf von Triest im Nordosten.
Wichtige Adriahäfen sind: Triest, Venedig, Ancona, Pescara, Ortona, Bari und Brindisi.
Der Tourismus ist für die Küste von zentraler Bedeutung. Entlang der Küste liegen zahlreiche Badeorte, die
teilweise weltweit bekannt sind, Orte wie: Venedig, Rimini, Chioggia,
Jesolo,
Caorle,
Bibione, Grado,
Ancona, San Benedetto del Tronto, Giulianova, Pescara, Vasto, Termoli, Vieste, Trani und Otranto. Man
findet sowohl die lebhaften beliebten Orte mit Strandpromenaden und ausgeprägtem Nachtleben, als auch die
kleinen ruhigeren Orte mit Unterkunftsmöglichkeiten für die ganze Familie.
Die Saison in den Küstenorten ist nur kurz, obwohl immer mehr Besucher auch in den Wintermonaten das
gesunde Klima und die erholsame Natur genießen.
Regionen entlang der Adriaküste
Der Nordteil der Küste ist flach und hat zahlreiche Lagunen. Ab dem Po-Delta wird die Küste Richtung Süden
immer bergiger. Die Küstenlinie ist aber meist gerade und wenig zerklüftet. Es gibt auch nur wenige
vorgelagerte Inseln (außer den Tremiti-Inseln) oder Halbinseln. Einzig die bergige Gargano-Halbinsel ragt
etwa 50 Kilometer in das Meer hinein.
An die Adriaküste grenzende Regionen sind (Von Norden nach Süden):
- Friaul-Julisch Venetien
- Venetien
- Emiglia-Romagna
- Marken
- Abruzzen
- Molise
- Apulien
Friaul-Julisch Venetien
Die Region Friaul-Julisch Venetien liegt im äußersten Nordosten Italiens. Sie hat eine Fläche von 7.845
km² und ca. 1,2 Millionen Einwohner. Hauptstadt der Region ist Triest.
Die Landschaft dieser Region ist geprägt durch wunderschöne Berglandschaften wie die Friaulischen
Dolomiten, die Karnischen Alpen und die Julischen Alpen, außerdem gibt es noch das Collio-Gebiet, ein
Hügelland, das etwa 20% der Gesamtfläche ausmacht und im südlichen Teil als felsige Küstenlandschaft bis
ans Meer reicht, und die flache Poebene (knapp 40 %).
Die Lagune von Maranao, die sich zwischen Laignano und Grado befindet, ist bei Badeurlaubern wegen des
schönen Strandes sehr beliebt. In der Lagune befinden sich viele kleine Inseln und Sandbänke.
Venetien
Die Region Venetien liegt im Norden Italiens und besitzt eine Fläche von 18.264 km² und ca. 4,5 Millionen
Einwohner.
Venetien hat eine Gebirgsregion, mehrere Täler der Po-Ebene und im Osten die Adriaküste.
Die Gebirgsregion, die venezianischen Alpen, sind wegen ihrer unvergleichlichen Schönheit im Sommer
beliebte Trekking und Wandergebiete. Im Winter ist diese Gegend ein berühmtes Wintersportgebiet. Einer der
beliebtesten Wintersportorte überhaupt ist das hier gelegene Cortina d'Ampezzo.
Im Westen befindet sich der Gardasee, der zu allen Jahreszeiten viele Urlauber anzieht.
An der außergewöhnlich schönen Adriaküste der Provinz Venetien befindet sich eine etwa 550 km² große
Lagune die sich in viele kleine Landfetzen und Inselchen zergliedert. Mitten in der Lagune liegt die
beeindruckende Stadt Venedig,
die aufgrund ihrer Lage und der zahlreichen Sehenswürdigkeiten weltberühmt
ist. Rund um die Lagune herum gibt es zahlreiche schöne Strände und Ferienorte mit einem riesigen Angebot
an Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten.
Südlich der Lagune ist die Po-Ebene, die für Naturliebhaber und Fahrradfahrer ein ganz besonderes Paradies
ist. Sie ist die fruchtbarste Region Italiens.
Emilia Romagna
Die Region Emilia Romagna liegt im Norden Italiens und hat eine Fläche von 22.123 km² und ca. 4 Millionen
Einwohner. Hauptstadt der Region ist die wunderschöne und kulturell sehr sehenswerte Stadt Bologna. Es
gibt noch viele weitere interessante Städte wie zum Beispiel Ferrara, Modena, Parma oder Ravenna.
Die Emilia Romagna ist die reichste Region Italiens und hat idyllische Berglandschaften mit dem Apennin
und lange schöne Küstenlandschaften im Osten. Etwa ein Viertel der Region besteht aus Gebirge und Wald.
Diese stehen teilweise unter Naturschutz wie zum Beispiel der Nationalpark der Wälder Casentinesi,
Campigna oder Monte Falterona.
Auch kulturell hat die Region einiges zu bieten. Die drei Kirchen San Vitale und San Apollinare Nuovo (in
Ravenna) und San Apollinare (in Classe) und die Mausoleen Galla Placida und Theoderich sind als UNESCO-
Weltkulturerbe anerkannt.
Strandurlauber kommen in der Emilia-Romagna voll auf ihre Kosten. Im Osten findet man lange Sandstrände
entlang der Adria,
eine hervorragende touristische Infrastruktur und viele schöne Badeorte (Rimini, Riccione, Cattolica,
Bellaria Igea, Misano Adriatico u. v. m.)
Weltbekannte kulinarische Spezialitäten der Region sind der Parmaschinken, der Parmesan und der
Balsamicoessig.
Marken (Marche)
Diese Region, die sich in Mittelitalien befindet, hat eine Fläche von 9.694 km² und ca. 1,5 Millionen
Einwohner. Hauptstadt von Marken ist Ancona mit einem wichtigen Fährhafen.
Die Landschaft der Marken ist sehr gegensätzlich. An der Küste gibt es eine relativ schmale Ebene, die in
hügelige Landschaft übergeht und schließlich zu dem Sibillinischen Gebirge ansteigt. Der höchste Berg ist
der Monte Vettore mit 2.476 Metern.
Der Küstenabschnitt im östlichen Teil der Region Marken hat wunderschöne lange Sandstrände und seltener auch
Steilküste aus weißem Sandstein, wie zum Beispiel bei Conero. Auch an der Steilküste gibt es viele schöne
Buchten mit Stränden an der Adria. Viele schöne Badeorte laden zu einem erholsamen Urlaub ein, die Orte Senigallia,
Pesaro oder Gabicce Mare sind besonders beliebt.
Das Gebirge im Westen ist für Wanderer ideal. Es gibt viele schöne Routen, beeindruckende Schluchten und
geheimnisvolle Grotten.
Zwischen Küste und Gebirge befindet sich eine anmutige Landschaft mit Feldern und sanften Hügeln. Diese
Gegend wird vor allem landwirtschaftlich genutzt.
Die meisten Städte findet man entlang der Küste. Kulturell Interessierte haben hier die Qual der Wahl, es
gibt zahlreiche kunsthistorisch interessante Baudenkmäler und Orte wie zum Beispiel den Dom von Ancona,
den Herzogspalast in Urbino im Renaissance-Stil, die Kathedrale von Pesaro und viele mehr.
Abruzzen
Diese Region befindet sich in Mittelitalien, hat eine Fläche von 10.794 km² und ca. 1,3 Millionen
Einwohner. Hauptstadt der Abruzzen ist L’Aquila.
Im Osten verwöhnt die Küste die Badeurlauber mit herrlichen Sandstränden entlang der Adria.
Im Westen ist die Region Abruzzen gebirgig und gilt im Winter als attraktives Skigebiet. Die idyllische Landschaft
des Apennin-Gebirges ist auch für Wanderer sehr interessant, es gibt schöne Grotten, beeindruckende
Schluchten und Naturschutzgebiete auf den Gebirgsmassiven Gran Sasso und Maiella. Ein weiteres
Naturschutzgebiet, der Parco Nazionale d´Abruzzo befindet sich im Valle del Sangro. In diesem
wunderschönen Gebiet liegt auch der See Scanno.
Für kulturell Interessierte ist die kleine Pilgerstadt Manoppello von Interesse. Hier befindet sich im
Heiligtum Santuario di Manoppello das heilige Tuch Volto Santo. Daher ist die Stadt weltweit bekannt und
wurde sogar schon vom Papst besucht.
Molise
Die Region Molise befindet sich zwischen Mittel- und Süditalien. Sie hat eine Fläche von 4.438 km² und ca.
340.000 Einwohner. Hauptstadt von Molise ist die wunderschöne Stadt Campobasso, die auf einer Ebene 700
Meter über dem Meeresspiegel liegt.
Diese Region kann man noch als Geheimtipp bezeichnen: einmal sanft und einmal rau bietet sie unberührte
grüne Landschaften, eine herrliche Natur mit Bergen und vielen schönen Landstrichen, die unter Naturschutz
stehen, sowie eine Küste mit langen flachen Stränden und sauberem Meer.
Aufgrund der unberührten und ursprünglichen Natur wurde die Region von der UNESCO zur Biosphäre erklärt.
Es gibt verschiedene Naturschutzgebiete wie zum Beispiel „l’oasi naturale di Guardiaregia“ und „l’oasi di
Bosco Casale“. Sie sind Lebensraum für Flora und Fauna, hier gedeihen verschiedene Eichenarten,
Blumeneschen, Hainbuchen und Erlen, und man kann mit etwas Glück Fischotter, Dachse, Steinadler,
Gänsegeier oder Gabelweihen sehen.
Die Landschaft geht von der flachen Küste der Adria nach Westen hin in Hügel über und nach und nach in Gebirge. Das
Gebirge ist ideal für Wanderer und Mountainbiker, es gibt viele Schluchten und schöne Wälder. Auch
Winterurlauber kommen hier auf ihre Kosten, der Monte Miletto mit seinen zahlreichen Liftanlagen ist ein
beliebtes Ziel für Wintersportler.
Kulturell Interessierte finden in der Region Molise viele interessante Orte, wie zum Beispiel die Ebene
von Sepino mit römischen Ausgrabungen.
Apulien (Puglia)
Im südlichen Teil Italiens, an der Stiefel-Ferse liegt die Region Apulien. Sie hat eine Fläche von 19.000
km² und ca. 4 Millionen Einwohner.
Hauptstadt der Region ist Bari.
Die Landschaft Apuliens verzaubert ihre Besucher mit sanften Hügeln, fruchtbaren Plantagen und Feldern,
sowie 200 Kilometern Küste. Die Küste bietet wunderbare, teils einsame Strände, ein sauberes Wasser und
viele idyllische Orte. Der Gargano Nationalpark und die Tremiti-Inseln bieten traumhafte
Küsten und
Strände. Da Apulien bereits sehr weit im Süden liegt, dauert hier die Badesaison von Mai bis Oktober.
Im Gargano Nationalpark befindet sich der sechstgrößte See Italiens, der Varano See. Er wird auch als
Lagunensee bezeichnet, da er sich direkt bei der Adria-Küste befindet.
Im Hinterland gibt es viele Olivenhaine, Mandelplantagen, Weinreben und Getreidefelder.
Erstklassige Weine und ein besonders feines Olivenöl werden hier hergestellt.
Kulturell bietet die Region auch viele Sehenswürdigkeiten, allen voran die Trulli genannten Rundbauten um
Alberobello. Ihretwegen wurde Stadt 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
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